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Neuigkeiten

Herausforderung für das Politische

Kulturelles Leben wird unmöglich gemacht, wenn man ›unter sich‹ bleibt, denn es hängt davon ab, dass es andere einlässt. Die ›unter sich‹ bleiben wollen, verteidigen damit nicht ›das Abendland‹, sondern beschwören ein um seine kulturelle Dimension gebrachtes Für-sich-sein herauf, in dem niemand mehr ohne Angst anders sein, leben und denken könnte. Diesem Befund geht das neue Buch von Burkhard Liebsch: »Europäische Ungastlichkeit und ›identitäre‹ Vorstellungen« nach. 347 Seiten. 24,90 Euro.

07.03.2019
Perspektiven auf die Perspektive

Dass alles eine Frage der Perspektive sei, scheint selbst kaum mehr eine Frage der Perspektive zu sein. Die Vorschussplausibilität dieser Position verdeckt jedoch die Differenzen innerhalb des Perspektivismus. In diesem Buch wird über unterschiedliche Ausprägungen des Perspektivismus nachgedacht: die epistemische, die hermeneutische und die moralische. Mit Beiträgen von Christine Abbt, Johanna Breidenbach, Andreas Mauz, Anton Leist, Hartmut von Sass, Niko Strobach, Holm Tetens, Dieter Thomä, David Weberman, Markus Wild und Véronique Zanetti. 287 Seiten. 22,90 Euro.

07.03.2019
Tradition und Innovation

Auch 150 Jahre nach ihrer Gründung ist die Philosophischen Bibliothek ein lebendiger Ort für aktuelle Forschungsergebnisse und akademische Lehre. Soeben sind drei erstmals oder gänzlich neu erarbeitete Studienausgaben von Baumgarten, Leibniz und Sidgwick erschienen: in den Anfangsgründen der praktischen Metaphysik von Baumgarten werden die für die Ethik und für das Recht gültigen Grundlagen einer allgemeinen Moralphilosophie entwickelt; die Schriften zur Syllogistik vervollständigen die bereits vorliegenden Ausgaben der logischen Manuskripte von Leibniz; der Utilitarismus und die deutsche Philosophie bietet zum ersten Mal seit einem Jahrhundert eine Zusammenschau der philosophischen Positionen von Sidgwick.

01.03.2019
Vierte Generation

Zu Beginn des Jahres übernahm Johann Meiner mit Jakob Meiner die Leitung des Meiner Verlags und stand dem Hamburger Abendblatt nun Rede und Antwort.

27.02.2019
Nicht überreden, überzeugen

»Reckermann arbeitet heraus, dass man bei den antiken Autoren vor allem eines lernen kann: Wer ein Publikum überzeugen will, muss größten Wert auf Sprache, auf Argumentation, auf Seriosität, auf eine gelungene kommunikative Performance legen. […] Das ist bewundernswert gelehrt und lehrreich …[…] Das Buch erweckt den Anschein, aus der Zeit gekippt zu sein. Doch es ist so voller Gegenwartsbezüge, dass der Autor dies durchaus selbstbewusst hätte herausstellen können.« NZZ, 29. Januar 2019.
Alfons Reckermann: Überzeugen. Rhetorik und politische Ethik in der Antike. 342 Seiten. 24,90 Euro

29.01.2019