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Neuigkeiten

Reflexion über den Sinn unseres menschlichen Daseins

Der »Mikrokosmos« von Rudolph Hermann Lotze (1817–1881) gehörte zu den meistgelesenen philosophischen Werke in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts – und bis in die Zwanzigerjahre zu den meistdiskutierten. Das Werk versammelt in drei Bänden systematische Überlegungen zur Metaphysik und Logik, zur Psychologie und zur Ästhetik und wendet sich auch an ein nichtakademisches Publikum. Neuausgabe mit Einleitung, Bibliographie und Registern herausgegeben von Nikolay Milkov.
3 Bände zusammen 1.700 Seiten. Gebunden 98 Euro.

19.10.2017
Die andere Ästhetik des deutschen Idealismus

Erstedition in der Philosophischen Bibliothek: die Vorlesungen über Ästhetik von Karl Wilhelm Ferdinand Solger (1780-1819), mit denen er eine Brücke zwischen idealistischer und romantischer Kunstauffassung schlägt. Eingeleitet, umfangreich annotiert und durch Register erschlossen von Giovanna Pinna. 400 Seiten, 48 Euro.

17.10.2017
Vom Wesen der Welt und dem menschlichen Geiste

Start der vierbändigen Studienausgabe der »Vorlesung über Die gesamte Philosophie« von Arthur Schopenhauer: Soeben erscheint »Die Metaphysik der Sitten«, die mehr bietet als eine Ethik im geläufigen Sinne: Schopenhauer entwickelt ein breites Spektrum an Themen, von der allgemeinen Ethik, der Metaethik, der Willensfreiheit bis hin zur Rechtsphilosophie und zu Fragen einzelner Religionen. Auf 335 Seiten ausführlich annotiert und herausgegeben von Daniel Schubbe. 335 Seiten, fadengeheftet für 28,90 Euro.

09.10.2017
So liest man heute Aristoteles

Findet Philip van der Eijk in der FAZ vom 29. September und resümiert: »Bewundernswert: Klaus Corcilius öffnet den Zugang zur Schrift Über die Seele. [Der Text] gehört zu den faszinierendsten, aber auch schwierigsten Schriften des Philosophen. Eine gute, dem heutigen Sprachgebrauch angemessene deutsche Übersetzung war lange Zeit ein Desideratum.
Corcilius […] füllt diese Lücke in bewundernswerter Weise. Die Übersetzung, die synoptisch neben dem mit kritischem Apparat versehenen griechischen Text abgedruckt wird, ist sehr sorgfältig, gleichzeitig aber klar und gut lesbar. Außerdem bietet die Ausgabe umfangreiche und sehr hilfreiche Erläuterungen … .«

04.10.2017
Was geht eigentlich vor im Labor?

»Die Aktualität von Helmholtz […] zeigt sich besonders deutlich in einer gesellschaftlichen Situation, in der Wissenschaftler sich gezwungen sehen, auf die Straße zu gehen, um die Raison d´Etre ihres Tuns in Erinnerung zu rufen und zu verteidigen. Dass diese Situation wie ein Unwetter vorübergehen wird, scheint eher zweifelhaft. Umso angebrachter ist da die Rückbesinnung auf Figuren wie Herrmann von Helmholtz, die das kognitive und soziale Potenzial wissenschaftlichen Arbeitens auf schlagende Weise zum Ausdruck bringen.« Henning Schmidgen in der Frankfurter Allgemeinen vom 27.9.2017

27.09.2017