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Felix Meiner Verlag: Verlag für Philosophie

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Alle Bücher von und rund um Gottfried Wilhelm Leibniz.
Philosophische Texte von der Antike bis zur Gegenwart sind Programm der Philosophischen Bibliothek. Jedes Jahr erscheinen in der »grünen Reihe« nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen erarbeitete Studienausgaben für alle, die es ernst meinen mit der Philosophie. Herausgegeben von führenden Vertretern des Faches, eingeleitet und kommentiert, im Original, in Übersetzung oder zweisprachig, stehen hier neben den Klassikern der Philosophiegeschichte auch weniger bekannte und bisher marginalisierte Texte, die es wiederzuentdecken gilt. Repräsentative Auswahl- und Gesamtausgaben sowie Studien- und Wörterbücher ergänzen das Programm. Gegenwärtig sind rund 350 Titel von etwa 120 Autoren aus den letzten 2400 Jahren lieferbar. Die Philosophische Bibliothek (gegr. 1868) ist die älteste und umfangreichste Sammlung philosophischer Texte, betreibt aber keine museale Rückschau auf geistesgeschichtliche Antiquitäten. Jeder einzelne Band schlägt eine Brücke zwischen aktueller Forschung und philosophischem Studium. Sorgfältigste Edition, Erläuterungen, Register und Bibliographien zeichnen diese Reihe aus, die zum Markenzeichen kritischer Textpräsentation geworden ist.
Seit seiner Gründung widmet sich der Verlag - neben der Veröffentlichung von Textausgaben im Rahmen der "Philosophischen Bibliothek" - der gesonderten Herausgabe von großen Editionen, z.B. in Form von Werk-, Nachlass oder Gesamtausgaben, je nach Erfordernis und Möglichkeiten historisch-kritisch, als Ausgabe letzter Hand oder als anspruchsvolle Leseausgabe konzipiert. Folgende Ausgaben seien besonders hervorgehoben: Giordano Bruno Werke Die zweisprachige, ausführlich kommentierte Ausgabe der Werke Giordano Brunos umfasst in chronologischer Reihenfolge zunächst alle sieben, der Naturphilosophie und Erkenntnislehre, der Ethik, Religion und Politik gewidmeten Schriften, die Bruno in kurzer Folge zwischen 1582 und 1585 in italienischer Sprache publiziert hat. Jeder Band enthält neben dem Kommentar eine ausführliche Einleitung, in der über Werk, Werkgenese und die Wirkungsgeschichte informiert wird, eine Bibliographie, Namen- und Sachregister sowie ein Glossar. Ernst Cassirer, Gesammelte Werke. Hamburger Ausgabe Die Hamburger Ausgabe der Werke Ernst Cassirers führt in 26 Bänden alle von Cassirer veröffentlichten oder für eine Veröffentlichung vorbereiteten Texte und Schriften, d.h. 20 Monographien und gesondert publizierte Aufsatzbände, rund 100 Aufsätze, Artikel, Reden, Vorträge und Rezensionen, in chronologischer Folge, jedoch stets nach Maßgabe der jeweils letzten vom Autor autorisierten Auflage zusammen und erfüllt damit das Desiderat einer Ausgabe letzter Hand. Ernst Cassirer, Nachgelassene Manuskripte und Texte Der umfangreiche, für diese Ausgabe erstmals systematisch gesichtete, durchgängig erschlossene und kommentierte Nachlass Ernst Cassirers umfasst neben den Reinschriften der von Cassirer selbst zur Veröffentlichung gebrachten Werke und Schriften eine große Anzahl unveröffentlichter Manuskripte aus allen Bereichen seines wissenschaftlichen und philosophischen Lebenswerkes. Die kritische Edition ist nach thematischen Gesichtspunkten in 17 Bände und einen Briefband gegliedert, bietet alle relevanten Texte aus dem Nachlass und macht bislang unzugängliche Texte Cassirers zur theoretischen Begründung und Ausarbeitung der Philosophie der symbolischen Formen, zur Geistesgeschichte und zur Geschichte der Philosophie zugänglich. G.W.F. Hegel. Gesammelte Werke Die seit 1968 im Hegel-Archiv an der Ruhr-Universität Bochum erarbeitete historisch-kritische Edition der Gesammelten Werke von Hegel ist grundsätzlich chronologisch angelegt und umfasst alles, was von Hegel überliefert ist: in der ersten Abteilung (Bände 1-22) die publizierten Schriften in den verschiedenen Fassungen, Manuskripte, Fragmente und Exzerpte; in der zweiten Abteilung (Bände 23-30) die Vorlesungen und daran anschließend nach Möglichkeit die Briefe und den amtlichen Schriftwechsel. Georg Wilhelm Friedrich Hegel. Vorlesungen. Ausgewählte Nachschriften und Manuskripte Die hier gesondert vorgelegten Ausgaben einzelner, besonders aufschlussreicher Vorlesungsnachschriften beschränken sich auf die Präsentation ausgewählter Texte und gingen der Edition der Vorlesungen in den Gesammelten Werken (GW) voraus. Das Ziel dieser Ausgabe lag darin, kritisch gesicherte und edierte Texte zu einzelnen Entwicklungsstadien der Hegelschen Vorlesungen für die Forschung verfügbar zu machen. Die Bände der Reihe bieten die Texte in modernisierter Orthographie und Interpunktion. Einleitungen erläutern die Textgeschichte sowie die editorischen Prinzipien. Friedrich Heinrich Jacobi, Werke Die auf sieben Bände (in zwölf Teilbänden) angelegte historisch-kritische Edition umfasst im Unterschied zu der noch von Jacobi selbst begonnenen Ausgabe, die viele Texte übergangen oder in nur einer Auflage geboten hat, alle von Jacobi veröffentlichten oder im Manuskript erhaltenen Werke. Die Bände enthalten je nach Sachlage zwei bis drei Apparate, in denen die Varianten verschiedener Auflagen und Handschriften sowie sämtliche editorische Eingriffe verzeichnet sind. Ausführliche Stellenkommentare, zum Teil in separaten Teilbänden, erschließen die Texte. Nicolai de Cusa Opera Omnia Die älteste historisch-kritische Edition des Meiner Verlages ist die 1927 auf Anregung von Ernst Cassirer und unter Mitwirkung von Raymond Klibansky begründete Ausgabe Nicolai de Cusa opera omnia. Die Ausgabe umfasst die philosophischen, theologischen, mathematischen, staats- und kirchenpolitischen Schriften sowie die 293 erhalten gebliebenen Predigten des Nikolaus von Kues. Acta Cusana. Quellen zur Lebensgeschichte des Nikolaus von Kues Diese Ausgabe bietet alle Quellen zur Lebensgeschichte des Nikolaus von Kues in chronologischer Ordnung: schriftliche Äußerungen aller Art (Briefe, Verfügungen, Urkunden, Notizen) sowie an Cusanus gerichtete oder über ihn berichtende Äußerungen von Zeitgenossen. Damit wird eine biographische Dokumentation erreicht, die das in den Opera omnia dargebotene wissenschaftliche Werk um Quellen ergänzt, den Autor als herausragenden homo politicus seiner Zeit erweist und wesentliche Aspekte dieser Epoche erschließt. Je nach Bedeutung werden die einzelnen Dokumente im Volltext, in Gestalt umfangreicher Inhaltsangaben oder kurzer Hinweise vorgestellt. Die Ausgabe soll bis zum Jahr 2026 abgeschlossen sein. Josef Pieper Werke Die auf acht Bände und zwei Ergänzungsbände angelegte Werkausgabe »letzter Hand« umfasst alle Monographien sowie den größten Teil der in deutscher Sprache veröffentlichten Vorträge, Zeitschriftenartikel, Beiträge, Kleinschriften und autobiographischen Schriften Josef Piepers.
Im Meiner Verlag erscheinen Zeitschriften und Periodika aus zahlreichen philosophischen Disziplinen, von der Ästhetik über die Begriffsgeschichte bis zur Phänomenologie, von der Aufklärung über den Deutschen Idealismus bis zur Medien- und Kulturforschung. Inhaltlich und äußerlich klaren Konzepten folgend, werden sie in enger Zusammenarbeit mit dem Verlag von führenden VertreterInnen des Faches herausgegeben und verfügen über eigene Redaktionen. Archiv für Begriffsgeschichte (AfB) Das "Archiv für Begriffsgeschichte" publiziert Arbeiten zu Begriffen aus der Geschichte der Philosophie und der Wissenschaften, und zwar sowohl der europäischen als auch außereuropäischen Tradition; zu mythologischen und religiösen Begriffen; zu Begriffen des allgemeinen Sprachgebrauchs, die für eine Epoche oder Kultur eine charakteristische Bedeutung haben; zu aufschlussreichen Metaphern; zum Übersetzungsproblem von Begriffen sowie zur Theorie und Kritik der begriffsgeschichtlichen Methode. Jeder Band enthält Aufsätze und eine Bibliographie neuerer begriffsgeschichtlicher Literatur. Beide Abteilungen werden durch ein Register erschlossen. Veröffentlicht werden Beiträge in deutscher Sprache mit englischsprachigen abstracts. Alle zur Veröffentlichung vorgesehenen Artikel unterliegen einem anonymisierten Begutachtungsverfahren (peer review). Aufklärung Gegenstand des Jahrbuches "Aufklärung" ist die Erforschung des 18. Jahrhunderts und seiner Wirkungsgeschichte. Das Streben nach Interdisziplinarität war eine dominierende Tendenz und Ausdruck der Integrationskraft der Epoche. Der Umbruch des kulturellen und zivilisatorischen Selbstverständnisses sowie die Entfaltung der bürgerlichen Gesellschaft wurden von ihm mitbestimmt. Dieser Idee versucht die "Aufklärung" zu entsprechen. Fachübergreifend angelegt, führt das Jahrbuch thematisch flexibel Ergebnisse und Perspektiven der verschiedenen Forschungsdisziplinen im Hinblick auf sachliche Schwerpunkte zusammen, die durch Kurzbiographien, Diskussionen sowie Forschungs- und Literaturberichte ergänzt werden. Der Gedanke der erkenntnisfördernden Kraft der offenen, unparteiischen Diskussion war eine der wichtigsten Überzeugungen des Jahrhunderts. Es ist diese Grundhaltung der Aufklärung, die auch die Anlage des Jahrbuches bestimmt. Hegel-Studien Die Hegel-Studien dokumentieren seit 1961 die neuen Ansätze und Ergebnisse auf allen Gebieten der internationalen Hegel-Forschung. Zusätzlich sind die Hegel-Studien seit 2013 auch für andere Autoren und Debatten der Klassischen Deutschen Philosophie offen und bieten stärker systematisch orientierten Beiträgen ein Forum, soweit dies einen signifikanten Gewinn für die Auseinandersetzung mit der Epoche um 1800 und einen Bezug auf gegenwärtige Diskussionen verspricht. Die Bände der "Hegel-Studien" sind gegliedert in die Abteilungen "Abhandlungen", "Literaturberichte und Kritik" und "Bibliographie". Veröffentlicht werden in einem peer-review-Verfahren begutachtete Originalbeiträge vorzugsweise in deutscher, aber auch in englischer und französischer Sprache. Phänomenologische Forschungen (PhäFo) Die "Phänomenologischen Forschungen" sind ein international offenes Publikationsforum für alle im weitesten Sinne phänomenologisch orientierten Arbeiten. Die Zeitschrift umfasst die Rubriken: Beiträge (selbständige Artikel zur phänomenologischen Forschung); Berichte (Forschungs- und Tagungsberichte); Buchbesprechungen (Sammel- und Einzelrezensionen, Buchanzeigen); Bibliographie zur neueren phänomenologischen Literatur. Alle Artikel werden in der Originalsprache veröffentlicht (Deutsch, Englisch oder Französisch). Alle zur Veröffentlichung vorgesehenen Artikel unterliegen einem anonymisierten Begutachtungsverfahren (peer review). Zeitschrift für Ästhetik und Allgemeine Kunstwissenschaft (ZÄK) Die »Zeitschrift für Ästhetik und Allgemeine Kunstwissenschaft« wurde 1906 von Max Dessoir gegründet und 1942 von den Nationalsozialisten eingestellt. Ab 1951 führte Heinrich Lützeler die »ZÄK« zunächst als Jahrbuch, später wiederum als Zeitschrift fort. Sie wurde damit erneut ein Forum für die Bereiche Ästhetik, Philosophie der Kunst, Theorie der Künste und Methodologie der Kunstwissenschaften. Alle zur Veröffentlichung vorgesehenen Artikel unterliegen einem anonymisierten Begutachtungsverfahren (peer review). Zeitschrift für Kulturphilosophie (ZKph) Die "Zeitschrift für Kulturphilosophie" widmet sich der Schnittstelle zwischen Philosophie und Kulturwissenschaften. Entscheidend ist dabei der Versuch, "Kultur" als eigenständiges Konzept zu begründen - also nicht bloß als Sammelname oder Themenfeld. Dementsprechend ist die "Zeitschrift für Kulturphilosophie" ein Forum für Beiträge, die den Begriff der Kultur als genuin philosophischen Gegenstand begreifen und zur Profilierung des Kulturellen und seiner Paradigmatik beitragen wollen. Der Kulturwirklichkeit ebenso verpflichtet wie der Anstrengung des Begriffs, muß die Kulturphilosophie und muß auch die Zeitschrift als ein offenes Projekt angelegt werden. Als aktuelles, den Nachbarfächern gegenüber aufgeschlossenes Unternehmen versteht sich die Kulturphilosophie zugleich von ihren Grenzen her und öffnet sich einem Reflexionsraum, den sie mit der Ideen- und Wissensgeschichte, der Kultursemiotik und den cultural studies teilt. Zeitschrift für Medien- und Kulturforschung (ZMK) Die Zeitschrift für Medien- und Kulturforschung (ZMK) zielt auf die fächerübergreifende Diskussion einer Theorie der Kulturtechniken sowie medienphilosophischer Problemstellungen. Dabei geht sie davon aus, dass sich die Evolution medienkultureller Zusammenhänge nur adäquat erfassen lässt, wenn der Rolle von Artefakten, Apparaturen und Dispositiven bei Kulturleistungen und deren Reflexion Rechnung getragen wird. Der Schwerpunkt der Fachbeiträge liegt daher auf der Analyse der Wechselbeziehungen von Handlungen, Erkenntnissen und Werken in Ensembles aus menschlichen und nichtmenschlichen Agenten. Damit bietet die Zeitschrift auch der inzwischen als Fachdisziplin etablierten kulturwissenschaftlichen Medienforschung ein internationales Forum.

Neuigkeiten

Soma. Körperkonzepte und körperliche Existenz in der antiken Philosophie und Literatur

Die fünfundzwanzig Beiträge des Bandes »Soma« spüren den Bedeutungen und Wechselwegen des Konzepts ›Körper‹ in der antiken Philosophie und Literatur nach – zusätzlich enthält der Band hierzu ein von den Beiträgen unabhängig erstelltes, thematisch aufgeschlüsseltes Literaturverzeichnis sowie eine annotierte Stellensammlung zum Wort σῶμα in seinen signifikanten Verwendungsweisen von Homer bis zur klassischen Zeit.

28.07.2016
Macht und Reflexion

Was sind »Macht und Reflexion«? Welche Macht hat die Reflexion? Und welche Macht ist erforderlich, damit Reflexion überhaupt möglich wird? Diesen komplexen und weitreichenden Fragen sind die Beiträge von Clemens Albrecht, Dirk Baecker, Hans Blumenberg, Georg Franck, Petra Gehring, Michael Hampe, Heiner Hastedt, Lisa Herzog, Konrad Paul Liessmann, Reinhard Merkel, Julian Nida-Rümelin, Holm Tetens, Dieter Thomä, Sigridur Thorgeirsdottir gewidmet.

28.07.2016
Leibniz' Philosophie – Über die Einheit von Metaphysik und Wissenschaft

Zum internationalen Leibniz-Kongress (18.–23. Juli 2016) erscheint eine Einführung und umfassende Darstellung in alle wichtigen Bereiche des Leibniz’schen Denkens: »Leibniz' Philosophie. Über die Einheit von Metaphysik und Wissenschaft«. Autor ist Hans Poser, einer der gegenwärtig bedeutendsten Leibniz-Forscher.

15.07.2016
Grundtext moderner Religionskritik

Nüchtern, sachorientiert, argumentationsscharf, dabei auch literarisch ein Meisterwerk: Humes "Dialoge über natürliche Religion", in denen er den Deismus widerlegt, sind ein Klassiker der modernen Religionsphilosophie und gleichwohl von großer Aktualität. Die Neuausgabe darf als die bestkommentierte Edition dieses Werkes auf dem Markt gelten. Vollständig neu übersetzt und mit einem Kommentar, der nicht nur die zahlreichen Quellen und Anspielungen erstmals im Deutschen erschließt, sondern auch den kritischen Editionsstand berücksichtigt, liegt damit eine Studienausgabe im "Goldstandard" vor – für 22,90 Euro.

12.07.2016
Acta Cusana Online

Seit 1976 erscheinen in gedruckter Form - parallel zu den Opera Omnia -  die Quellen zur Lebensgeschichte des Nikolaus von Kues "Acta Cusana". In chronologischer Ordnung werden hier alle von ihm verfassten bzw. herausgegebenen schriftlichen Äußerungen (Briefe, Verfügungen, Urkunden, Notizen) sowie an ihn gerichtete oder über ihn berichtende Äußerungen von Zeitgenossen veröffentlicht. Mit dem Fortgang dieser Jahrhundertedition werden nun die bisher verfügbaren Dokumente auch digital "Open Access" verfügbar gemacht.

08.07.2016