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Felix Meiner Verlag: Verlag für Philosophie

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Erste deutsche Übersetzung von Ménages Philosophinnen-Doxographie Historia mulierum philosopharum. Die Ausgabe bietet das lateinische Original mit den griechischen Einfügungen und umfangreichen Anmerkungen, in denen der Herausgeber detailliert auf Ménages Quellen eingeht und die zentralen Passagen des Werkes kommentiert. So erhält die Historia mulierum philosopharum endlich den Reichtum und die Tiefe der ursprünglichen Fassung zurück.
Zahllose Fehlurteile und Marginalisierungen haben den Blick auf Jacobis Werk verstellt. Birgit Sandkaulen, die wohl beste Kennerin von Jacobis Philosophie im deutschen Sprachraum, führt in ihrer Monographie in die verschiedenen Aspekte, Kontexte und Bezüge des Werks der »grauen Eminenz« der Klassischen deutschen Philosophie ein.
Nicht nur die Ansichten darüber, ob die Geschichte gestaltbar ist, gehen weit auseinander, sondern auch darüber, auf welche Weise Geschichte gestaltet wird, wenn sie überhaupt gestaltet werden kann. In Teil I des Bandes stehen sich gestaltungskritische und gestaltungsaffirmative Argumente gegenüber, Teil II zielt auf eine Analyse der Gestaltbarkeitsidee im Geschichtsdenken der Aufklärung und des 19. Jahrhunderts und die Teile III und IV sind den wesentlichen Mitteln oder ›Hebeln‹ der Gestaltung gewidmet: Politik, Recht und die Wissenschaften.
In diesem Programmbereich erscheinen Texte zur Didaktik und Methodik der Philosophievermittlung an Schulen und Universitäten. Die Bände enthalten sowohl theoretische Reflexionen und Beiträge zu aktuellen Fragen der philosophiedidaktischen Debatte als auch Handreichungen und Materialien zur Praxis und Methodik des Philosophie- und Ethikunterrichts. Die auf acht Bände angelegte Reihe "Methoden im Philosophie- und Ethikunterricht" stellt anhand der wichtigsten deutschsprachigen Beiträge die zentralen Methoden für den Philosophie- und Ethikunterricht vor. Zum ersten Mal auf dem Gebiet der Philosophie- und Ethikdidaktik wird die ganze Vielfalt an präsentativen und diskursiven Methoden in thematisch gegliederten Kompendien präsentiert.

Neuigkeiten

Nachrichten aus dem Spätmittelalter

Nach Jahresfrist erschien soeben ein weiterer Faszikel der »Acta Cusana«, in dem dokumentarisch die Zeit vom 1. Juni 1456 bis zum 31. Mai 1457 nachgezeichnet wird: Vom Konflikt mit der widerspenstigen Äbtissin der Abtei Sonnenburg über Streitigkeiten mit der Republik Venedig um Grenzverlauf und Schürfrechte in den Dolomiten bis hin zum Skandal um den exkommunizierten Domherrn Christian von Freiberg erlauben diese »Quellen zur Lebensgeschichte des Nikolaus von Kues« ein differenziertes Bild vom alltäglichen Regierungshandeln des damaligen Bischofs von Brixen.

22.05.2019
Die Weltgeschichte ist ein sehr reicher Stoff, …

Mit den Vorlesungsnachschriften zum Kolleg des Wintersemesters 1824/25 über die Philosophie der Weltgeschichte nimmt die historisch-kritische Ausgabe der Gesammelten Werke von Georg Wilhelm Friedrich Hegel ihren Fortgang (GW 27,2). »Das Ziel der Weltgeschichte ist also, dass der Geist zum Wissen dessen, was er wahrhaft ist, gelange, und dies Wissen gegenständlich mache, zu einer vorhandenen Welt verwirkliche, sich als objektiv hervorbringe.«

22.05.2019
Warum wir nichts über Gott wissen können

Auf Einladung von Michael Rüsenberg stellte Wolfgang Detel kürzlich sein Buch »Warum wir nichts über Gott wissen können« im Bonner »Buchladen 46« vor. Kurze Videos mit pointierten Aussagen sind nun auf der Website der Veranstaltungsreihe »Gedankensprünge« zu sehen.

20.05.2019
Schöpferische Omnipotenz

Die großen Grundthemen der Metaphysik und Erkenntnislehre: Was ist Wahrheit, was Vermögen und (göttliche) Macht, was Tugend, und was ist die Seele? behandelt Thomas von Aquin in den »Quaestiones disputatae«, seinem in philosophischer Hinsicht bedeutendsten und »gründlicheren« Werk (Kurt Flasch). Mit Band IX der Quaestiones-Ausgabe liegt die erste deutsche Gesamtübersetzung von »De potentia Dei / Über das Vermögen Gottes« nun vollständig vor. 442 Seiten, Halbleinen mit Fadenheftung und Goldschnitt.

15.05.2019
Das Hausantiquariat hat wieder geöffnet

Es gehört zu unserem Alltag, dass Buchhändler bestellte Titel – aus welchen Gründen immer – an den Verlag zurückschicken. Oftmals sind diese Bücher wegen des wiederholten Transportes dann äußerlich nicht mehr ganz neuwertig und werden als Mängelexemplare eingestuft. Andere Exemplare entstammen dem Handapparat oder dem Archiv des Verlages; sie können gelegentlich handschriftliche Bemerkungen und Anstreichungen auf dem Umschlag oder im Innenteil enthalten, der gebundene Ladenpreis gilt daher nicht mehr für diese Titel. Alles zusammen ergibt unser »Hausantiquariat«, aus dem Sie jetzt wieder zu stark reduzierten Preisen einkaufen können. Es handelt sich jeweils um einzelne Exemplare.

29.04.2019