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Neuigkeiten

Geschichte der Philosophinnen

Wie präsent waren Frauen eigentlich in der Philosophie? Diese Frage beschäftigte schon Gilles Ménage (1613–1692), dessen »Historia mulierum philosopharum« sich über 2500 Jahre erstreckt und 65 Philosophinnen von den mythischen Anfängen bis ins Spätmittelalter behandelt. Erstmals ins Deutsche übersetzt und mit umfangreichen Anmerkungen versehen von Christian Kaiser sowie mit einer Einleitung von Sandra Plastina Ricklin. In Leinen gebunden für 32,90 Euro.

25.03.2019
»Sein und Zeit« neu verhandelt

Mit Erscheinen der »Schwarzen Hefte« stellte sich die Frage nach der Notwendigkeit einer Neubewertung von Heideggers erstem Hauptwerk dringlicher denn je. Umfassender und deutlicher wurden die Verbindungen zwischen Philosophie und Politik bei Heidegger noch nie sichtbar; damit war die Debatte über den Rang seines Denkens neu entfacht. Mit Beiträgen von Charles Bambach, William Blattner, Christoph Demmerling, Emmanuel Faye, Anton M. Fischer, Johannes Fritsche, Hassan Givsan, Marion Heinz, Christoph Jamme, Sidonie Kellerer, Rainer Marten, Daniel Meyer, Livia Profeti, Tom Rockmore und Dieter Thomä. 467 Seiten. 26,90 Euro.

07.03.2019
Zwischen System und Freiheit

Der Blick auf Friedrich Heinrich Jacobis Werk war lange Zeit durch zahllose Fehlurteile und Marginalisierungen verstellt. Aus Anlass seines 200. Todestages führt Birgit Sandkaulen, die wohl beste Kennerin von Jacobis Philosophie im deutschen Sprachraum, in ihrem neuen Buch in die verschiedenen Aspekte, Kontexte und Bezüge des Werks der »grauen Eminenz« der Klassischen deutschen Philosophie ein, der als Intellektueller, nicht als akademisch bestallter Professor in alle wesentlichen Debatten der Zeit eingriff und seine Zeitgenossen in Atem hielt. 350 Seiten. 32 Euro.

07.03.2019
Herausforderung für das Politische

Kulturelles Leben wird unmöglich gemacht, wenn man ›unter sich‹ bleibt, denn es hängt davon ab, dass es andere einlässt. Die ›unter sich‹ bleiben wollen, verteidigen damit nicht ›das Abendland‹, sondern beschwören ein um seine kulturelle Dimension gebrachtes Für-sich-sein herauf, in dem niemand mehr ohne Angst anders sein, leben und denken könnte. Diesem Befund geht das neue Buch von Burkhard Liebsch: »Europäische Ungastlichkeit und ›identitäre‹ Vorstellungen« nach. 347 Seiten. 24,90 Euro.

07.03.2019
Perspektiven auf die Perspektive

Dass alles eine Frage der Perspektive sei, scheint selbst kaum mehr eine Frage der Perspektive zu sein. Die Vorschussplausibilität dieser Position verdeckt jedoch die Differenzen innerhalb des Perspektivismus. In diesem Buch wird über unterschiedliche Ausprägungen des Perspektivismus nachgedacht: die epistemische, die hermeneutische und die moralische. Mit Beiträgen von Christine Abbt, Johanna Breidenbach, Andreas Mauz, Anton Leist, Hartmut von Sass, Niko Strobach, Holm Tetens, Dieter Thomä, David Weberman, Markus Wild und Véronique Zanetti. 287 Seiten. 22,90 Euro.

07.03.2019