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Neuigkeiten

Das war 2020

Einen kurzen Bericht über die Arbeit des Verlages im zurückliegenden Jahr können Sie der Chronologie entnehmen. Für Ihr Interesse danken wir Ihnen und freuen uns auf das, was vor uns liegt. Die Vorschau für das erste Halbjahr 2021 finden Sie hier.

07.01.2021
Was darf Rhetorik?

Rhetorische Wirkungsmacht ist ambivalent, nicht nur am Rednerpult, sondern auch in Presse und Fernsehen: Geht es dem Redner nur darum, zu überreden, und nicht auch, zu überzeugen, schadet das seiner moralischen Glaubwürdigkeit und mündet schlimmstenfalls in sprachliche Gewalt. Mit den moralischen Normen rhetorischen Handelns beschäftigt sich der gerade erschienene Band »Rhetorische Ethik« von Franz-Hubert Robling. Er begründet damit einen neuen Teilbereich der philosophischen Ethik. Blaue Reihe. 228 Seiten. Kartoniert, 22,90 Euro. 

06.01.2021
Zukunftsprämie für unabhängige Verlage

Unser Dank gilt der Hamburger Behörde für Kultur und Medien, die den Felix Meiner Verlag mit der »Zukunftsprämie für unabhängige Verlage« bedacht hat.

Dazu Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: »Das publizistische Leben in Hamburg ist vielfältig, engagiert und beschert uns immer wieder großartige Leseerlebnisse. Damit die Verlage ihre Projekte auch während der Pandemie engagiert vorantreiben können und Autorinnen und Autoren weiter verlegen, unterstützen wir mit der Zukunftsprämie das unabhängige Publizieren in unserer Stadt. Davon profitieren neben den Verlagen die Autorinnen und Autoren und nicht zuletzt wir alle als Leserinnen und Leser, nicht nur in Hamburg.«

05.01.2021
„Momo“ und die Kälte des Kapitalismus

Dass Michael Ende nicht nur Autor großartiger Romane war, sondern auch ein eigenständiger philosophischer Denker, zeigt Alexander Oberleitner in seiner Studie zu „Michael Endes Philosophie“. Systematisch auf Kierkegaard, Marx und Nietzsche sich stützend, vertritt Ende eine eigene, vom Schöpferischen ausgehende Kunsttheorie und Anthropologie. Es lohnt sich, seine Romane unter philosophischem Aspekt noch einmal neu zu lesen. Blaue Reihe. 272 Seiten. Kartoniert, 24,90 Euro. 

23.11.2020
Orientierung im Denken

Meister Eckharts „Die rede der unterscheidunge ist vermutlich das erste philosophische Werk in deutscher Sprache. Als junger Prior in Erfurt erläutert Eckhart seinen Novizen Grundfragen der ‚conditio humana‘ im Kontext des Alltagslebens. Hier ist ein Eckhart zu entdecken, der fernab jeder „Mystik“, ohne expliziten Rückbezug auf die Tradition und in nüchterner, klarer Sprache ein eigenes Urteil sucht. Herausgegeben von Norbert Fischer. Mittelhochdeutsch–Deutsch. PhB 741. LXXXVIII, 128 Seiten. Leinen, 36,90 Euro. 

23.11.2020