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Periodika, Bei- & Sonderhefte

Periodika Zeitschriften Jahrbücher

Im Meiner Verlag erscheinen Zeitschriften und Periodika aus zahlreichen philosophischen Disziplinen, von der Ästhetik über die Begriffsgeschichte bis zur Phänomenologie, von der Aufklärung über den Deutschen Idealismus bis zur Medien- und Kulturforschung. Inhaltlich und äußerlich klaren Konzepten folgend, werden sie in enger Zusammenarbeit mit dem Verlag von führenden VertreterInnen des Faches herausgegeben und verfügen über eigene Redaktionen.

Archiv für Begriffsgeschichte (AfB)

Das "Archiv für Begriffsgeschichte" publiziert Arbeiten zu Begriffen aus der Geschichte der Philosophie und der Wissenschaften, und zwar sowohl der europäischen als auch außereuropäischen Tradition; zu mythologischen und religiösen Begriffen; zu Begriffen des allgemeinen Sprachgebrauchs, die für eine Epoche oder Kultur eine charakteristische Bedeutung haben; zu aufschlussreichen Metaphern; zum Übersetzungsproblem von Begriffen sowie zur Theorie und Kritik der begriffsgeschichtlichen Methode. Jeder Band enthält Aufsätze und eine Bibliographie neuerer begriffsgeschichtlicher Literatur. Beide Abteilungen werden durch ein Register erschlossen. Veröffentlicht werden Beiträge in deutscher Sprache mit englischsprachigen abstracts. Alle zur Veröffentlichung vorgesehenen Artikel unterliegen einem anonymisierten Begutachtungsverfahren (peer review).

Aufklärung

Gegenstand des Jahrbuches "Aufklärung" ist die Erforschung des 18. Jahrhunderts und seiner Wirkungsgeschichte. Das Streben nach Interdisziplinarität war eine dominierende Tendenz und Ausdruck der Integrationskraft der Epoche. Der Umbruch des kulturellen und zivilisatorischen Selbstverständnisses sowie die Entfaltung der bürgerlichen Gesellschaft wurden von ihm mitbestimmt. Dieser Idee versucht die "Aufklärung" zu entsprechen.

Fachübergreifend angelegt, führt das Jahrbuch thematisch flexibel Ergebnisse und Perspektiven der verschiedenen Forschungsdisziplinen im Hinblick auf sachliche Schwerpunkte zusammen, die durch Kurzbiographien, Diskussionen sowie Forschungs- und Literaturberichte ergänzt werden. Der Gedanke der erkenntnisfördernden Kraft der offenen, unparteiischen Diskussion war eine der wichtigsten Überzeugungen des Jahrhunderts. Es ist diese Grundhaltung der Aufklärung, die auch die Anlage des Jahrbuches bestimmt.

Hegel-Studien

Die Hegel-Studien dokumentieren seit 1961 die neuen Ansätze und Ergebnisse auf allen Gebieten der internationalen Hegel-Forschung. Zusätzlich sind die Hegel-Studien seit 2013 auch für andere Autoren und Debatten der Klassischen Deutschen Philosophie offen und bieten stärker systematisch orientierten Beiträgen ein Forum, soweit dies einen signifikanten Gewinn für die Auseinandersetzung mit der Epoche um 1800 und einen Bezug auf gegenwärtige Diskussionen verspricht.

Die Bände der "Hegel-Studien" sind gegliedert in die Abteilungen "Abhandlungen", "Literaturberichte und Kritik" und "Bibliographie". Veröffentlicht werden in einem peer-review-Verfahren begutachtete Originalbeiträge vorzugsweise in deutscher, aber auch in englischer und französischer Sprache.

Phänomenologische Forschungen (PhäFo)

Die "Phänomenologischen Forschungen" sind ein international offenes Publikationsforum für alle im weitesten Sinne phänomenologisch orientierten Arbeiten.

Die Zeitschrift umfasst die Rubriken: Beiträge (selbständige Artikel zur phänomenologischen Forschung); Berichte (Forschungs- und Tagungsberichte); Buchbesprechungen (Sammel- und Einzelrezensionen, Buchanzeigen); Bibliographie zur neueren phänomenologischen Literatur. Alle Artikel werden in der Originalsprache veröffentlicht (Deutsch, Englisch oder Französisch). Alle zur Veröffentlichung vorgesehenen Artikel unterliegen einem anonymisierten Begutachtungsverfahren (peer review).

Zeitschrift für Ästhetik und Allgemeine Kunstwissenschaft (ZÄK)

Die »Zeitschrift für Ästhetik und Allgemeine Kunstwissenschaft« wurde 1906 von Max Dessoir gegründet und 1942 von den Nationalsozialisten eingestellt. Ab 1951 führte Heinrich Lützeler die »ZÄK« zunächst als Jahrbuch, später wiederum als Zeitschrift fort. Sie wurde damit erneut ein Forum für die Bereiche Ästhetik, Philosophie der Kunst, Theorie der Künste und Methodologie der Kunstwissenschaften. Alle zur Veröffentlichung vorgesehenen Artikel unterliegen einem anonymisierten Begutachtungsverfahren (peer review).

Zeitschrift für Kulturphilosophie (ZKph)

Die "Zeitschrift für Kulturphilosophie" widmet sich der Schnittstelle zwischen Philosophie und Kulturwissenschaften. Entscheidend ist dabei der Versuch, "Kultur" als eigenständiges Konzept zu begründen - also nicht bloß als Sammelname oder Themenfeld. Dementsprechend ist die "Zeitschrift für Kulturphilosophie" ein Forum für Beiträge, die den Begriff der Kultur als genuin philosophischen Gegenstand begreifen und zur Profilierung des Kulturellen und seiner Paradigmatik beitragen wollen. Der Kulturwirklichkeit ebenso verpflichtet wie der Anstrengung des Begriffs, muß die Kulturphilosophie und muß auch die Zeitschrift als ein offenes Projekt angelegt werden. Als aktuelles, den Nachbarfächern gegenüber aufgeschlossenes Unternehmen versteht sich die Kulturphilosophie zugleich von ihren Grenzen her und öffnet sich einem Reflexionsraum, den sie mit der Ideen- und Wissensgeschichte, der Kultursemiotik und den cultural studies teilt.

Zeitschrift für Medien- und Kulturforschung (ZMK)

Die Zeitschrift für Medien- und Kulturforschung (ZMK) zielt auf die fächerübergreifende Diskussion einer Theorie der Kulturtechniken sowie medienphilosophischer Problemstellungen. Dabei geht sie davon aus, dass sich die Evolution medienkultureller Zusammenhänge nur adäquat erfassen lässt, wenn der Rolle von Artefakten, Apparaturen und Dispositiven bei Kulturleistungen und deren Reflexion Rechnung getragen wird. Der Schwerpunkt der Fachbeiträge liegt daher auf der Analyse der Wechselbeziehungen von Handlungen, Erkenntnissen und Werken in Ensembles aus menschlichen und nichtmenschlichen Agenten. Damit bietet die Zeitschrift auch der inzwischen als Fachdisziplin etablierten kulturwissenschaftlichen Medienforschung ein internationales Forum.