Error found?
Advanced Search
English Deutsch

News

Freiheit durch Gemeinschaft

Wettstreit, Gerechtigkeit, Arbeit, Hausgemeinschaft, Freundschaft und »Spiritualität« – nach den »Werken und Tagen« des Hesiod sind dies die unverzichtbaren Voraussetzungen für ein gelingendes Zusammenleben der Menschen. Ergänzt um antike Perspektiven politischer Partizipation und kosmopolitischer Identität, offenbart Simon Varga in »Leben in Gemeinschaft« anhand Hesiods politischer Anthropologie, was es in dessen Sinne bedeutet, sich zu ›entscheiden, Mensch zu sein‹. 228 Seiten. 22,90 Euro

9/12/2019
Morphologie

Welche Rolle spielt die auf Goethe zurückgehende Tradition der Morphologie für die Kulturwissenschaften? Die »Zeitschrift für Kulturphilosophie« greift eine besonders in Frankreich aktuell geführte Diskussion auf, die auch das Wiederaufleben der Forschung zum Werk von Claude Lévi-Strauss berührt sowie zum New Yorker Linguistenzirkel  um Roman Jacobson, vor dem Cassirer seine These vom Gestaltparadigma im Strukturalismus der modernen Linguistik vorgetragen hat.

9/10/2019
Erosion der Demokratie – Krise der Demokratietheorie

Unter dem Titel »Internationale Gerechtigkeit und demokratische Legitimation« erscheinen sieben Beiträge namhafter politischer Theoretiker*innen, die der zunehmenden politischen Infragestellung des sozialstaatlich-liberalen Demokratiemodells wie auch Angriffen in der politischen Theoriebildung, etwa durch identitäre und schmittianische Bestrebungen, zu begegnen versuchen. Mit Beiträgen von Julian Nida-Rümelin, Lutz Wingert, Elif Özmen, Dietmar von der Pfordten, Ayelet Banai/Regina Kreide und Georg Nolte. Deutsches Jahrbuch Philosophie Band 10. 168 Seiten. 39,00 Euro

8/29/2019
Liberale Regierungstechnik

Warum handelt der Mensch überhaupt moralisch und was bedeutet das für eine freie bürgerliche Gesellschaft? Anhand der Positionen von Adam Smith, Shaftesbury, John Locke und David Hume untersucht Dirk Schuck die moralphilosophische Entwicklung von der Annahme, der Mensch sei von Natur aus gütig, zu einem Modell, wie man den Menschen zur Verinnerlichung bürgerlicher Sittlichkeit bewegen könne.
Studien zum 18. Jahrhundert, Band 40. Gebunden 68,00 Euro

8/28/2019
Ein publizistischer Skandal

Die Veröffentlichung von Edward Gibbons monumentalem Werk »The History of the Decline and Fall of the Roman Empire« (1776), das u.a. Frühchristentum und frühe Christenverfolgungen nachzeichnet, löste unter englischen Theologen einen Sturm der Entrüstung aus. Wie originell und handwerklich innovativ Gibbon historische Ereignisse und Persönlichkeiten bewertet, geriet jedoch erst im 20. Jahrhundert in den Blick. Nadine Wendland untersucht detailliert Gibbons Vorgehensweise und seinen Umgang mit seinen wichtigsten Referenzautoren.
Studien zum 18. Jahrhundert, Band 41. Gebunden 68,00 Euro

8/28/2019