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Glückwunsch

Zum 70. Geburtstag der Hamburger Philosophin Birgit Recki, die u.a. als Herausgeberin der 26-bändigen Werkeausgabe Ernst Cassirers und mit zahlreichen Veröffentlichungen zu Cassirers Philosophie maßgeblich dazu beigetragen hat, dass der Philosoph der symbolischen Formen heute ein fester Bestandteil des philosophischen Kanons ist, erschien heute in der FAZ eine Würdigung von Thomas Meyer.

Wir gratulieren herzlich!

6/13/2024
»Der Große Weg – nichts ist er als das Herz der Menschen …«

Mit dem Band Kleine Schriften zum »Großen Lernen« mit späten Texten von Wáng Yángmíng (1472–1529), einem der wichtigsten Denker der chinesischen Kaiserzeit, wird die Reihe »Sino-philosophica« mit zweisprachigen Ausgaben von Quellentexten der chinesischen Philosophie fortgesetzt. Das »Große Lernen«, das Wang hier kommentiert und dem die Schlüsselrolle bei der Ausformulierung seiner Lehre zukommt, ist eines der »Vier Bücher« des Konfuzianismus. Im Fokus von Wangs Denken steht das spontane Mitgefühl mit Mitmensch und Umwelt, in dem er den Grund für die Möglichkeit menschlicher Moral erkennt. Sino-philosophica, Bd. 2. Übersetzt, eingeleitet und mit Anmerkungen versehen von Rafael Suter. 365 S. Gebunden. 104,00 Euro.

5/6/2024
Henrich zur Einführung

Dieter Henrich (1927–2022) war einer der einflussreichsten deutschen Philosophen des 20. Jahrhunderts. Die Theorie des Selbstbewusstseins, die Gegenstand der Überlegungen und Diskussionen der von Ernst Tugendhat so bezeichneten und von Henrich begründeten »Heidelberger Schule« war, steht im Mittelpunkt seines Denkens. Sie hat sich über die Jahre jedoch stark gewandelt und wurde von Henrich selbst nirgendwo im Überblick dargestellt. Eine solche konzise Zusammenfassung bietet jetzt Dieter Henrichs Theorie der Subjektivität von Holger Gutschmidt. Das Buch ist auch als Einführung in Henrichs Denken zu empfehlen. Blaue Reihe. Kartoniert. 131 Seiten. 16,90 Euro.

4/29/2024
Über den tätigen Intellekt und seine Möglichkeiten

In den Schriften Dietrichs von Freiberg (1240/45–nach 1310) vollzieht sich »auf hohem argumentativem Niveau eine Selbstrevision der europäischen Philosophie« (Kurt Flasch), denn seine Wissenschaftsauffassung, seine Ontologie und insbesondere seine Subjekttheorie weisen weit über das mittelalterliche, schularistotelische Denken hinaus. Jetzt liegt auch der zweite Traktat Dietrichs zur Intellekttheorie in der »Philosophischen Bibliothek« vor: In Über die beseligende Schau zeigt sich ein moderner Begriff von intellektueller Tätigkeit, der erst mit der klassischen deutschen Philosophie wieder eingeholt wurde. PhB 769. Mit einer Einleitung, Anmerkungen und einem Glossar übersetzt und herausgegeben von Matthias Scherbaum. XXX, 391 Seiten. Leinen. 74,00 Euro.

4/16/2024
Eine Philosophie der Freiheit und Partizipation

Während die meisten deutschen Philosophen um 1800 Mensch über Natur, Mann über Frau, Eltern über Kinder und Deutschland über alles stellten, stritt K.C.F. Krause für die Emanzipation und Gleichberechtigung der Frau, die Rechte insbesondere von Menschen mit Behinderungen, einen nachhaltigen Umgang mit der Natur, gerade auch im Hinblick auf zukünftige Generationen, für Tierrechte sogar, und trat für sozialpflichtiges Eigentum und Partizipation ein, stellen die Herausgeber von Krauses System der Rechtsphilosophie in ihrer Einleitung fest. Ein außergewöhnlich progressiver Denker aus der Hegel-Zeit ist (wieder) zu entdecken! Herausgegeben von Benedikt Paul Göcke, Elena Maria Catania und Claus Dierksmeier. PhB 763. LXXVIII, 728 Seiten. Gebunden.  98,00 Euro.

4/4/2024