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Neuigkeiten

Reformator in der Philosophie

Neben den sog. Spinoza-Briefen ist »David Hume über den Glauben« das philosophisch bedeutendste Werk F.H. Jacobis (1743–1819). Der dieser Studienausgabe beigegebene Brief »Jacobi an Fichte« ist das wichtigste Zeugnis von Jacobis Auseinandersetzung mit dem transzendentalen Idealismus. Der Text folgt der kritischen Ausgabe und ist ausführlich kommentiert. Philosophische Bibliothek Band 719. 300 Seiten, fadengeheftet, in Leinen gebunden und mit einem Schutzumschlag versehen für 68,00 Euro.

17.04.2019
Die Gestaltbarkeit der Geschichte

»We are here to make history«, so oder ähnlich tönt es immer wieder in politischen Statements. Doch gehen nicht nur die Ansichten darüber weit auseinander, ob Geschichte gestaltbar ist, sondern vor allem auch darüber, auf welche Weise Geschichte gestaltet wird, wenn sie denn überhaupt gestaltet werden kann. Ein Band zur Präzisierung einer aktuellen Debatte, mit Beiträgen von Eric Achermann, Kurt Bayertz, Horst Dreier, Thomas Gutmann, Matthias Hoesch, Wolfgang Krohn, Annette Meyer, Walter Mesch, Wolfgang Proß, Michael Quante, Johannes Rohbeck, Jörn Rüsen, Ludwig Siep, Andreas Urs Sommer und Hans-Ulrich Thamer.

16.04.2019
Aristoteles lesen!

Diese neue, solide Leseausgabe von Aristoteles präsentiert seine in engerem Sinne philosophischen Texte in der heute eingeführten Abfolge: Band 1: Porphyrios: Einführung in die Kategorien des Aristoteles; Kategorien; Hermeneutik oder vom sprachlichen Ausdruck; Erste Analytik; Zweite Analytik. Band 2: Topik; Sophistische Widerlegungen. Band 3: Nikomachische Ethik. Band 4: Politik. Band 5: Metaphysik. Band 6: Physik; Über die Seele.
Sechs Bände mit rd. 1.900 Seiten im Schuber, lesefreundlich neu gesetzt, mit den Randverweisen auf die Bekker-Paginierung und orientierenden Vorbemerkungen; dazu fadengeheftet und fest eingebunden für preiswerte 78 Euro.

15.04.2019
Geisteswissenschaften International

Im Rahmen des Programms zur Übersetzungsförderung geisteswissenschaftlicher Werke wurde soeben das vielgelobte Buch
»Die philosophischen Totengespräche der Frühaufklärung« von Riccarda Suitner ausgezeichnet. Wir gratulieren der Autorin und freuen uns auf die internationale Rezeption dieser faszinierenden Geschichte fiktiver Totengespräche zwischen den berühmtesten Denkern der Frühaufklärung, die anonym oder unter Pseudonym zwischen 1729 und 1734 als Flugschriften in Deutschland erschienen waren.

10.04.2019
An die Leser, für die er gern geschrieben hätte

Mit seinem Versuch über den Schwindel suchte Marcus Herz nicht weniger als die Grundlage für eine wissenschaftliche Beschreibung des wechselseitigen Verhältnisses von Geist und Körper. Dabei erkannte er die Konsequenzen der Erkenntnistheorie für alle Wissenschaften und insbesondere für seine eigene Zunft: die Medizin. Als Leiter des fortschrittlichsten Krankenhauses seiner Zeit und enger Freund von Immanuel Kant forderte er eine »vollständige Vernunftgemäßheit des Heilsgeschäfts«.
Erste historisch-kritische Ausgabe mit Material zur Geschichte des Textes, einer kommentierenden Einleitung und Erläuterungen von Bettina Stangneth. Philosophische Bibliothek Band 711. 376 Seiten. 26,90 Euro

01.04.2019