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Der »Grundriss Wissenschaftsphilosophie« bietet einen einführenden Überblick über den gegenwärtigen Forschungsstand der verschiedenen Philosophien der Einzelwissenschaften. Er richtet sich sowohl an fortgeschrittene Studierende und graduierte Philosophinnen und Philosophen als auch an praktizierende Forscherinnen und Forscher in den verschiedenen Einzelwissenschaften.
Ein neues Standardwerk zur Renaissancephilosophie: Gegliedert nicht chronologisch oder nach Personen, sondern anhand von Problemen und Themen, die zugleich den Fächerkanon der humanistischen Gelehrten, die studia humanitatis, abbilden: Sprache (Grammatik, Dialektik, Rhetorik), Ethik, Politik, Historik, Poetik. Hinzu kommen ein Kapitel zur Naturtheorie sowie eines über die Liebe, die ein Grund­thema der Renaissance war. Drei gesonderte Abschnitte zu Francesco Petrarca, Nicolaus Cusanus und Marsilio Ficino runden das Werk ab.
Ab dem Jahrgang 2017 bieten wir Ihnen zu drei Zeitschriften elektronische Zugänge über unsere Meiner eLibrary an. Im Abonnement der folgenden Zeitschriften ist ein Online-Zugang (inkl. Archivhefte) bereits enthalten. Online-Zeitschriften Zeitschrift für Ästhetik und allgemeine Kunstwissenschaft (ZÄK) (inkl. Archiv seit 2006) Zeitschrift für Kulturphilosophie (ZKph) (inkl. Archiv seit 2007) Zeitschrift für Medien- und Kulturforschung (ZMK) (inkl. Archiv seit 2010)
Philosophische Texte von der Antike bis zur Gegenwart sind Programm der Philosophischen Bibliothek. Jedes Jahr erscheinen in der »grünen Reihe« nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen erarbeitete Studienausgaben für alle, die es ernst meinen mit der Philosophie. Herausgegeben von führenden Vertretern des Faches, eingeleitet und kommentiert, im Original, in Übersetzung oder zweisprachig, stehen hier neben den Klassikern der Philosophiegeschichte auch weniger bekannte und bisher marginalisierte Texte, die es wiederzuentdecken gilt. Repräsentative Auswahl- und Gesamtausgaben sowie Studien- und Wörterbücher ergänzen das Programm. Gegenwärtig sind rund 350 Titel von etwa 120 Autoren aus den letzten 2400 Jahren lieferbar. Die Philosophische Bibliothek (gegr. 1868) ist die älteste und umfangreichste Sammlung philosophischer Texte, betreibt aber keine museale Rückschau auf geistesgeschichtliche Antiquitäten. Jeder einzelne Band schlägt eine Brücke zwischen aktueller Forschung und philosophischem Studium. Sorgfältigste Edition, Erläuterungen, Register und Bibliographien zeichnen diese Reihe aus, die zum Markenzeichen kritischer Textpräsentation geworden ist.
Seit seiner Gründung widmet sich der Verlag - neben der Veröffentlichung von Textausgaben im Rahmen der "Philosophischen Bibliothek" - der gesonderten Herausgabe von großen Editionen, z.B. in Form von Werk-, Nachlass oder Gesamtausgaben, je nach Erfordernis und Möglichkeiten historisch-kritisch, als Ausgabe letzter Hand oder als anspruchsvolle Leseausgabe konzipiert. Folgende Ausgaben seien besonders hervorgehoben: Giordano Bruno Werke Die zweisprachige, ausführlich kommentierte Ausgabe der Werke Giordano Brunos umfasst in chronologischer Reihenfolge zunächst alle sieben, der Naturphilosophie und Erkenntnislehre, der Ethik, Religion und Politik gewidmeten Schriften, die Bruno in kurzer Folge zwischen 1582 und 1585 in italienischer Sprache publiziert hat. Jeder Band enthält neben dem Kommentar eine ausführliche Einleitung, in der über Werk, Werkgenese und die Wirkungsgeschichte informiert wird, eine Bibliographie, Namen- und Sachregister sowie ein Glossar. Ernst Cassirer, Gesammelte Werke. Hamburger Ausgabe Die Hamburger Ausgabe der Werke Ernst Cassirers führt in 26 Bänden alle von Cassirer veröffentlichten oder für eine Veröffentlichung vorbereiteten Texte und Schriften, d.h. 20 Monographien und gesondert publizierte Aufsatzbände, rund 100 Aufsätze, Artikel, Reden, Vorträge und Rezensionen, in chronologischer Folge, jedoch stets nach Maßgabe der jeweils letzten vom Autor autorisierten Auflage zusammen und erfüllt damit das Desiderat einer Ausgabe letzter Hand. Ernst Cassirer, Nachgelassene Manuskripte und Texte Der umfangreiche, für diese Ausgabe erstmals systematisch gesichtete, durchgängig erschlossene und kommentierte Nachlass Ernst Cassirers umfasst neben den Reinschriften der von Cassirer selbst zur Veröffentlichung gebrachten Werke und Schriften eine große Anzahl unveröffentlichter Manuskripte aus allen Bereichen seines wissenschaftlichen und philosophischen Lebenswerkes. Die kritische Edition ist nach thematischen Gesichtspunkten in 17 Bände und einen Briefband gegliedert, bietet alle relevanten Texte aus dem Nachlass und macht bislang unzugängliche Texte Cassirers zur theoretischen Begründung und Ausarbeitung der Philosophie der symbolischen Formen, zur Geistesgeschichte und zur Geschichte der Philosophie zugänglich. G.W.F. Hegel. Gesammelte Werke Die seit 1968 im Hegel-Archiv an der Ruhr-Universität Bochum erarbeitete historisch-kritische Edition der Gesammelten Werke von Hegel ist grundsätzlich chronologisch angelegt und umfasst alles, was von Hegel überliefert ist: in der ersten Abteilung (Bände 1-22) die publizierten Schriften in den verschiedenen Fassungen, Manuskripte, Fragmente und Exzerpte; in der zweiten Abteilung (Bände 23-30) die Vorlesungen und daran anschließend nach Möglichkeit die Briefe und den amtlichen Schriftwechsel. Georg Wilhelm Friedrich Hegel. Vorlesungen. Ausgewählte Nachschriften und Manuskripte Die hier gesondert vorgelegten Ausgaben einzelner, besonders aufschlussreicher Vorlesungsnachschriften beschränken sich auf die Präsentation ausgewählter Texte und gingen der Edition der Vorlesungen in den Gesammelten Werken (GW) voraus. Das Ziel dieser Ausgabe lag darin, kritisch gesicherte und edierte Texte zu einzelnen Entwicklungsstadien der Hegelschen Vorlesungen für die Forschung verfügbar zu machen. Die Bände der Reihe bieten die Texte in modernisierter Orthographie und Interpunktion. Einleitungen erläutern die Textgeschichte sowie die editorischen Prinzipien. Friedrich Heinrich Jacobi, Werke Die auf sieben Bände (in zwölf Teilbänden) angelegte historisch-kritische Edition umfasst im Unterschied zu der noch von Jacobi selbst begonnenen Ausgabe, die viele Texte übergangen oder in nur einer Auflage geboten hat, alle von Jacobi veröffentlichten oder im Manuskript erhaltenen Werke. Die Bände enthalten je nach Sachlage zwei bis drei Apparate, in denen die Varianten verschiedener Auflagen und Handschriften sowie sämtliche editorische Eingriffe verzeichnet sind. Ausführliche Stellenkommentare, zum Teil in separaten Teilbänden, erschließen die Texte. Nicolai de Cusa Opera Omnia Die älteste historisch-kritische Edition des Meiner Verlages ist die 1927 auf Anregung von Ernst Cassirer und unter Mitwirkung von Raymond Klibansky begründete Ausgabe Nicolai de Cusa opera omnia. Die Ausgabe umfasst die philosophischen, theologischen, mathematischen, staats- und kirchenpolitischen Schriften sowie die 293 erhalten gebliebenen Predigten des Nikolaus von Kues. Acta Cusana. Quellen zur Lebensgeschichte des Nikolaus von Kues Diese Ausgabe bietet alle Quellen zur Lebensgeschichte des Nikolaus von Kues in chronologischer Ordnung: schriftliche Äußerungen aller Art (Briefe, Verfügungen, Urkunden, Notizen) sowie an Cusanus gerichtete oder über ihn berichtende Äußerungen von Zeitgenossen. Damit wird eine biographische Dokumentation erreicht, die das in den Opera omnia dargebotene wissenschaftliche Werk um Quellen ergänzt, den Autor als herausragenden homo politicus seiner Zeit erweist und wesentliche Aspekte dieser Epoche erschließt. Je nach Bedeutung werden die einzelnen Dokumente im Volltext, in Gestalt umfangreicher Inhaltsangaben oder kurzer Hinweise vorgestellt. Die Ausgabe soll bis zum Jahr 2026 abgeschlossen sein. Josef Pieper Werke Die auf acht Bände und zwei Ergänzungsbände angelegte Werkausgabe »letzter Hand« umfasst alle Monographien sowie den größten Teil der in deutscher Sprache veröffentlichten Vorträge, Zeitschriftenartikel, Beiträge, Kleinschriften und autobiographischen Schriften Josef Piepers.

News

Leipziger Buchmesse

Auf dem Messegelände finden Sie uns in Halle 5, E 110 am Gemeinschaftsstand von Hans Frieden. Dort sehen Sie u.a. die Neuübersetzung von Hobbes’ »Vom Bürger«, die Neuausgabe von James’ »Pragmatismus« und die Neuübersetzung von Jankélévitchs »Von der Lüge«. Außerdem dabei: die soeben erschienenen Handbücher zum aktuellen Stand der Wissenschaftsphilosophie und über die Philosophie der Renaissance und des Humanismus.

3/13/2017
Netzwerk

Der soeben von Simon Lohse und Thomas Reydon herausgegebene »Grundriss Wissenschaftsphilosophie« führt auf breiter Basis in die Philosophie der Wissenschaften ein, beschränkt sich dabei aber nicht auf die allgemeine Wissenschaftstheorie, sondern nimmt die einzelnen Fächer in den Blick, da sich international die wichtigsten Debatten immer stärker in den Philosophien der Einzelwissenschaften abspielen.

3/1/2017
Aktenlage

Soeben ist ein weiterer Faszikel der Acta Cusana erschienen, der wieder ein Jahr der Lebensgeschichte von Nicolaus Cusanus dokumentarisch nachzeichnet. Faktencheck nach genau 562 Jahren: am 22. Februar 1455 predigte der große Philosoph, Theologe und Mathematiker in Brixen zum »Kathedra Petri« über Markus 6,56: Alle, die ihn berührten, wurden geheilt.

2/28/2017
Was von Natur aus ist

Der »Timaios« gilt – neben der »Politeia« – als der wirkungsgeschichtlich bedeutendste Dialog Platons. Die Neuübersetzung von Manfred Kuhn will den Reiz einer Erstbegegnung entstehen lassen und vor der Weite des Kosmos mit Platon eine Haltung der Bescheidung statt der Eroberung befördern.

2/27/2017
Bildungsrepublik braucht freie Autoren und starke Verlage

Politiker beziehen sich gern auf Immanuel Kant, wozu jetzt gute Gelegenheit bestünde: Als es um die Verletzung seiner Rechte als Autor ging, stand der Königsberger Philosoph auf Seiten seines Verlegers. Nun will die Bundesregierung das Urheberrecht in den Bereichen Bildung und Wissenschaft deutlich einschränken, damit Verlagspublikationen für Unterricht und Wissenschaft lizenz- bzw. vergütungsfrei genutzt werden können. Damit würden die Leistungen von AutorInnen und ihren Verlagen entwertet und nicht nur dem Meiner Verlag die Grundlage für die weitere Arbeit entzogen. Bitte unterstützen Sie deshalb den Appell unter www.publikationsfreiheit.de.

2/8/2017