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Autorenportrait

Albert Schweitzer

LEBENSDATEN ALBERT SCHWEITZERS

1875: 14. Januar: Albert Schweitzer als zweites Kind des Pfarrverwesers Ludwig Schweitzer in Kaysersberg/ Oberelsaß geboren.

1880 – 1884: Besuch der Volksschule in Günsbach.

1885: Besuch der Realschule in Münster/Oberelsaß.

1885 – 1893: Besuch des Gymnasiums in Mülhausen/Oberelsaß.

1893: 18. Juni: Abgangsprüfung.
Ende Oktober: Beginn der theologischen und philosophi- schen Studien an der Universität Straßburg.

1894: Ab 1. April: Militärdienst.
Herbst: Beginn der theologischen Konzeption der »konse- quenten Eschatologie«.

1896: Pfingstferien: Gelöbnis eines »unmittelbaren menschlichen Dienens« mit dem dreißigsten Lebensjahr.

1898: 6. Mai: Erste theologische Prüfung.
Oktober: Studien an der Pariser Sorbonne. Orgelspiel bei Widor.

1899: März: Rückkehr nach Straßburg.
Sommer: Studium in Berlin. Erster Ansatz zu kultur- philosophischen Studien.
Juli: Promotion in Straßburg zum Dr. phil. Dezember: Lehrvikar an St. Nicolai in Straßburg.

1900: 15. Juli: Zweite theologische Prüfung.
21. Juli: Promotion zum Lizentiaten (Dr. theol.).

1901: Mai bis September: Kommissarischer Leiter des Thomas- stifts (Collegium Wilhelmitanum) in Straßburg.

1902: 1. März: Habilitation an der Universität Straßburg als Privatdozent. Antrittsvorlesung über die Logos-Lehre im Johannisevangelium.

1903 – 1906: Direktor des Thomasstifts in Straßburg.

1904: Herbst: Ein Artikel in den Berichtsheften der Pariser Ev. Mission sagt Schweitzer, was für ihn »unmittelbares Dienen« zu bedeuten habe.

1905: 13. Oktober: Mitteilung des Entschlusses, Tropenarzt zu werden.

1905 – 1912: Medizinstudium.

1912: Ärztliches Praktikum als Volontär.
Frühjahr: Aufgabe der Lehrtätigkeit an der Universität Straßburg und des Predigtamtes an St. Nicolai. Tropen- medizinischer Kurs in Paris.
18. Juli: Heirat mit Helene Breßlau.

1913: Februar: Promotion zum Dr. med. März: Ausreise nach Lambarene.

1913 – 1917: Erste Wirksamkeit in Lambarene. Errichtung des Tropen- spitals auf dem Gelände der Pariser evangelischen Missions- station.

1915: September: Bei der Vorüberfahrt an der afrikanischen Siedlung Igendja zwischen Kap Lopez und N’Gômô findet Schweitzer den tragenden Begriff seiner Lebenslehre und Kulturphilosophie: Ehrfurcht vor dem Leben (veneratio vitae).

1916: Tod der Mutter durch Unglücksfall in Günsbach.

1917 – 1918: Internierungslager in Bordeaux, Garaison (Pyrenäen) und Saint Rémy (Provence).

1918: Juli: Heimkehr über die Schweiz nach Günsbach.
Schwere Krankheit als Folge der Internierung. Operation. Vikar an St. Nicolai, gleichzeitig Assistenzarzt am Bürger- spital in Straßburg.

1919: 14. Januar: Geburt der Tochter Rhena.

1920: Vorlesungen, Vorträge über Lambarene und Orgelkonzerte in Schweden. Erster Ehrendoktorgrad durch die Theo- logische Fakultät Zürich.
August: Straßburger Aufruf zur Brüderschaft der vom Schmerz Gezeichneten.

1921: Sonntag Judika: Schweitzer Organist im Orféo Catalá in Barcelona anläßlich der ersten Aufführung der Matthäus- passion Bachs in Spanien.

1921 – 1922: Vorträge und Konzerte in der Schweiz, in England, Schweden und Dänemark.

1923: Januar: Vorträge über die Kulturphilosophie in Prag.

1924 – 1927: Zweiter Aufenthalt in Lambarene. Wiederaufbau des Spitals.

1925: Tod des Vaters.

1927: 21. Januar: Umsiedlung in das neue Tropenspital auf eigenem Gelände, einige Kilometer oberhalb der Missionsstation.

1927 – 1929: Vorträge in Schweden, Dänemark, Holland, Großbritannien, in der Tschechoslowakei, der Schweiz; Orgelkonzerte in Deutschland.

1928: Goethepreis der Stadt Frankfurt/M., Dankansprache Schweitzers im Goethehaus.

1929 – 1932: Dritte Wirksamkeit in Lambarene.

1932: 22. März: Gedenkrede im Frankfurter Opernhaus anläßlich des Jahrhundertgedenkens an Goethes Tod.

1933 – 1934: Vierte Wirksamkeit in Lambarene.

1934: Oktober: Hibbert-Vorlesungen in Oxford über »Das reli- giöse Moment in der modernen Kultur«.
November: Gifford-Vorlesungen in Edinburgh über »Das Problem der Naturtheologie und Naturethik«. 

1935: Februar bis August: Fünfter Aufenthalt in Lambarene. 

1937 – 1939: Sechste Wirksamkeit in Lambarene.

1939: 12. Januar: Abfahrt nach Europa, infolge der Kriegsgefahr nur wenige Tage Aufenthalt.
Am 3. März bereits wieder in Lambarene.

1939 – 1948: Siebente Wirksamkeit in Lambarene.

1949: Goethevortrag in Aspen (Colorado, USA) anläßlich der 200. Wiederkehr von Goethes Geburtstag.

1949 – 1951: Achte Wirksamkeit in Lambarene.

1950: Beginn des Baues des Lepradorfes – unweit des Spitals – mit den Mitteln aus der Goetherede in Aspen.

1951: Friedenspreis des Deutschen Buchhandels.
Dezember: Neunte Ausfahrt nach Lambarene.

1952: Mitglied der Academie des Sciences Morales et Politiques in Paris. Vortrag über »Le Problème de l’Ethique dans l’Evolution de la Pensée humaine« (Das Problem der Ethik in der Höherentwicklung des menschlichen Denkens).
Zehnte Ausreise nach Lambarene.

1953: Oktober: Verleihung des Friedensnobelpreises für das Jahr 1952.

1954: April: Ruf an alle Wissenschaftler, die Völker über die »schreckliche Wahrheit« der Wasserstoffbombe aufzuklären. Reise nach Europa.
4. November: Dankrede für den Friedensnobelpreis. Elfte Ausreise nach Lambarene.

1955: Zwölfte Ausreise nach Lambarene.

1957: Mai: Appell an die Menschheit (gegen die atomare Gefahr).
1. Juni: Tod von Helene Schweitzer-Breßlau in Zürich. Dreizehnte Ausfahrt nach Lambarene.

1958: 25. Januar: Beisetzung der Urne von Helene Schweitzer in Lambarene.
28., 29. und 30. April: Drei Vorträge im norwegischen Rund- funk über die Ächtung der Atomwaffen.
September: In der schwedischen Zeitung »Morgenbladet« fordert Schweitzer die sofortige Einstellung der Kernwaffenversuche.

1959: Vierzehnte (letzte) Ausreise nach Lambarene.

1965: 90. Geburtstag, Schweitzer-Ehrungen in vielen Ländern der Erde.
4. September: Tod Albert Schweitzers in Lambarene.



Alle Titel

  1. Aus meinem Leben und Denken


    Englische Broschur
    ISBN: 978-3-7873-2222-0

    Buch
    EUR 12,95