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Zeitschrift für Ästhetik und Allgemeine Kunstwissenschaft (ZÄK), Sonderheft 18. 2020. Ca. 230 Seiten.
978-3-7873-3815-3. Kartoniert
EUR 98,00
Erscheint im Mai 2020


Ästhetiken der Skalierung interessieren sich für den Raum zwischen ‚minimal‘ und ‚maximal‘: Hier öffnet sich ein ganzes Spektrum von Ausdrucks- und Erfahrungsmöglichkeiten sowie Gestaltungs- und Analyse-Modellen. Zwischen close und distant reading, kleiner Form und großem Format, little magazine und maximalist novel, sound bite und long read, mithin zwischen Miniaturisiertem und Monumentalem möchte das Sonderheft ein noch nicht vermessenes Feld von Ästhetiken der Kompression und der Amplifikation untersuchen. Nimmt man ‚Skalierung‘ im Sinne einer stufenweise, dem Modell der Leiter folgenden Einteilung wörtlich, schließen sich hierbei Fragen nach der Navigation dieses Spektrums an. Einerlei ob an Text, Bild, Objekt, Ton oder performance gebunden, lassen sich von hier aus die je spezifischen Ästhetiken der verschiedenen Künste als dynamische Prozesse fassen, deren Entfaltung in Raum und Zeit unter dem Gesichtspunkt gradueller Quantifizierung in den Blick genommen wird. Wie die Beiträge des Sonderheftes eindrücklich zeigen, spielen Fragen der Skalierung seit der frühen Moderne und bis in unsere unmittelbare Gegenwart auf je spezifische Weise eine entscheidende Rolle in Literatur, Musik und Design, den bildenden sowie den darstellenden Künsten.

Beachten Sie auch folgende Titel:

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