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Frühe Schriften

Frankfurter Manuskripte und Druckschriften


Herausgegeben von Walter Jaeschke
Philosophische Bibliothek 745. 2020. Mit einer Einleitung vom Herausgeber. 426 Seiten.
978-3-7873-3873-3. Leinen
EUR 48,00
Erscheint im Dezember 2020


Es war eine kleine Sensation, als Walter Jaeschke 2014 mit der Edition des zweiten Bandes der „Gesammelten Werke“ die fragmentarischen Texte, die aus Hegels Frankfurter Zeit überliefert sind, in ein neues Licht rückte. Nun liegen diese Texte erstmals in einer Studienausgabe vor.


Lange Zeit wurde der Blick auf Hegels frühe Schriften durch Hermann Nohls Edition von „Hegels theologischen Jugendschriften“ bestimmt. Jaeschke zeigt jedoch, dass Nohl Hegels Fragmente nicht nur chronologisch falsch anordnete, sondern auch die Existenz eines „theologischen“ Jugendwerkes suggerierte, wo es sich in Wirklichkeit um eine lange Reihe von Entwürfen zu den Themen Judentum, Christentum, Religion, Liebe und Moral handelt: Bausteine zu einer neuen, am Ende der Aufklärung gänzlich unbekannten philosophischen Behandlung der Religion.
Hinzu kommen Schriften zu politischen Fragen, wie Hegels erste Flugschrift über die Verfassung Württembergs, Bemerkungen über Schillers „Wallenstein“ sowie seine Übersetzung von J. J. Carts „Vertraulichen Briefen über das vormalige staatsrechtliche Verhältnis des Waadtlands zur Stadt Bern“, die Hegels politisch-historisches Interesse bezeugt. Hegels Frankfurter Jahre sind von einem breiten Erkenntnisinteresse geprägt, das keineswegs auf religionsphilosophische Fragen beschränkt bleibt.

Beachten Sie auch folgende Titel:

Phänomenologie des Geistes
Hegel, Georg Wilhelm Friedrich

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Hegels Philosophie
Jaeschke, Walter

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Grundlinien der Philosophie des Rechts
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