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Der Materialismus-Streit

Texte von L. Büchner, H. Czolbe, L. Feuerbach, I. H. Fichte, J. Frauenstädt, J. Froschammer, J. Henle, J. Moleschott, M. J. Schleiden, C. Vogt und R. Wagner


Philosophische Bibliothek 618. 2012. XXXIV, 380 Seiten.
978-3-7873-2235-0. E-Book
DOI: https://doi.org/10.28937/978-3-7873-2235-0
EUR 14,99
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Im Materialismusstreit der 1850er Jahre prallen die oft provokativ vorgetragenen Positionen des naturwissenschaftlich-weltanschaulichen Materialismus (vor allem Carl Vogts, Jacob Moleschotts und Ludwig Büchners) auf Positionen (insbesondere diejenige Rudolf Wagners), die die Naturwissenschaften mit den traditionellen religiösen Überzeugungen – etwa von der Unsterblichkeit der Seele, von der Gültigkeit der biblischen Weltchronologie oder von der Abstammung der Menschheit von einem einzigen Elternpaar – bruchlos verbinden zu können glauben. Mit den wissenschaftlichen Überzeugungen verbinden sich zudem politische Optionen. Jenseits aller lautstarken Polemik werden in diesem Streit die Erklärungskompetenzen der Religion, der Philosophie und der Naturwissenschaften neu gegeneinander abgegrenzt – wobei der Philosophie (in ihren Vertretern I. H. Fichte und F. A. Lange) eine vermittelnde Rolle zufällt.
Als überaus lebendige Philosophiegeschichte unbedingt lesenswert.
Stefan Diebitz in Der blaue Reiter 1/2013

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