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Das Projekt einer ‚Idéologie‘

Destutt de Tracys Ideenlehre als Wissenschaftsbewegung der Spätaufklärung


2020. 264 Seiten.
978-3-7873-3895-5. gebunden
EUR 48,00


Auch gut informierten Kennern der Philosophiegeschichte ist Antoine Louis Claude Destutt de Tracy selten ein Begriff, man kennt ihn bestenfalls als den Erfinder des Wortes „Idéologie“. Dieses Buch soll das Interesse wecken, welches Destutt de Tracy mit seinem theoretischen Programm verdient hat.


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Destutt de Tracys Ideenlehre entstand an einer historischen Schnittstelle: während der Zeit der französischen Revolution und in der postrevolutionären Ära Napoleons. Ziel seines theoretischen Neuansatzes war, im Ausgang von Locke und Condillac die philosophischen Grundlagen eines Wissenschaftsprogramms zu entwickeln, das nicht nur das menschliche Denken, sondern auch die Gesellschaft auf eine neue Grundlage stellen sollte. Die in diesem Band versammelten Beiträge informieren über dieses Programm, über seine Vorgeschichte und seine Wirkung. Zugleich sollen sie zeigen, dass wichtige seiner Elemente auf Entwicklungen vorausweisen, die bis heute in der Erkenntnistheorie, in der Logik, in der Sprachwissenschaft und in der Kognitionswissenschaft nachwirken.
Mit Beiträgen von: Kurt Bayertz, Ulrich Dierse, Vera Eilers, Martin Herrnstadt, Nikola Anna Kompa, Stefan Lorenz, Stefan Meier-Oeser, Lucia Oliveri, Hans Jörg Sandkühler, Laurens Schlicht, Niko Strobach, Kay Zenker und Isabell Zollna.

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