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Was Bilder zu denken geben

Kulturphilosophische Essays. Zu Ehren von Ralf Konersmann


Herausgegeben von Nikolai Mähl
Zeitschrift für Ästhetik und Allgemeine Kunstwissenschaft (ZÄK), Sonderheft 22. 2021. 272 Seiten. Unverändertes eBook der 1. Aufl. von 2021
978-3-7873-4025-5. E-Book (PDF)
DOI: 10.28937/978-3-7873-4024-8
EUR 89,99


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»Die Philosophie«, schreibt Ernst Cassirer einmal, »kann nicht im Leeren bauen«. Die Bedeutungsfülle, die sie sucht, aber aus sich allein nicht hervorzubringen vermag, findet sie erst außerhalb ihrer selbst: in den »Bildwelten« der Kultur. Weit davon entfernt, die Vernunft den Idolen des Irrationalen auszuliefern, lehrt die Zuwendung der Philosophie zu den Bildern, was mit dem weiten Feld des Unbegrifflichen für das menschliche Selbst- und Weltverständnis eigentlich geleistet ist. Mehr noch: In demselben Maße, wie die Bilder als Zeugnisse eines »sehenden Denkens« (Ralf Konersmann) hervortreten, entdeckt das begriffliche Denken im Gegenzug seinen bildlichen Untergrund. Die Bildwelten, denen die Philosophie sich gegenüber glaubte, trägt sie als ihr unverlierbares Erbe in sich.