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Unser Verlangen nach Freiheit

Kein Traum, sondern Drama mit Zukunft


Blaue Reihe. 2006. 208 Seiten.
978-3-7873-2023-3. E-Book
EUR 14,99


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In diesem kraftvollen Plädoyer verteidigt Thomas Buchheim den Gedanken der Freiheit gegen den gegenwärtig virulent gewordenen Vorwurf, sie beruhe auf bloßer Illusion. Allerdings: Freiheit ist keine wohlfeile Mitgift, sondern will erworben sein, ist also Aufgabe.

Unser Verlangen nach Freiheit - und zwar nach unverkürzter Freiheit - kann es denn überhaupt erfüllt werden auch vor dem Hintergrund moderner und heute aktueller naturwissenschaftlich gegründeter Auffassungen über die Welt?

Unter verkürzter Freiheit, die wohlfeil zu haben ist, verstünde der Autor das, was Kant in frechen Worten die "Freiheit eines Bratenwenders" genannt hat. Denn ein Bratenwender, so kompliziert (für Kants Verhältnisse) die maschinelle Erzeugung seiner Drehbewegung auch sein mag, kann nicht anders, als sich genau so zu drehen, wie die kausalen Zusammenhänge der Bratapparatur es vorsehen und herbeiführen.

Ein freies Wesen - was wir verlangen zu sein - muß jedoch in jedem Gebrauch seiner Freiheit wirklich anders können, als es sich aus freien Stücken tatsächlich verhält. Doch was bedeutet diese Anforderung an die Freiheit genau? Wie verhält sie sich zur kausalen Bestimmtheit des natürlichen Universums? Auf welche Qualifikationen unseres Verhaltens berufen wir uns, wenn wir nach unverkürzter Freiheit verlangen? Und wie sind solche Qualifikationen möglich, wenn und obwohl wir zugleich natürlich entstandene Wesen sind, zuhause in einem materiellen Universum?

Das sind die Fragen, die in diesem Buch erörtert werden, um so unser mehrtausendjährig immer wieder neu brennendes Verlangen nach Freiheit auf eine rationale Weise auch heute noch stillen zu können.

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