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Sprachphilosophie

Ausgewählte Schriften


Herausgegeben von Erich Heintel und Ulrike Zeuch
Philosophische Bibliothek 574. 2005. Mit einer Einleitung von Ulrike Zeuch. LII, 247 Seiten.
978-3-7873-1768-4. Kartoniert
EUR 18,90


Die in diesem Band zusammengefassten Schriften geben einen repräsentativen Einblick in den sprachphilosophischen Ansatz Johann Gottfried Herders (1744–1803). Sie lassen ihn sowohl in systematischer Hinsicht als auch in seiner historischen Entwicklung deutlich werden. Die Sprachphilosophie im 18. Jahrhundert steht im wesentlichen in der Nachfolge des englischen Empirismus und gilt im Unterschied zur rationalistischen Sprachphilosophie vor John Locke als sensualistisch. Teilt sie mit der rationalistischen Auffassung auch die Annahme, dass Sprache Denken abbilde, und die Überzeugung, dass das Wesen der Sprache durch ihren Ursprung zu erklären sei,so unterscheidet sie sich doch von dieser in ihren Begriff des Denkens, durch die Verlagerung der Aufmerksamkeit von Sprache allgemein zu einzelnen Sprachen und durch ihre Methode.

Herders Schriften zur Sprachphilosophie sind in diesem Zusammenhang zu sehen; sie greifen Probleme auf, die sich durch den empirischen Ansatz ergeben und weisen weit über den Horizont der Zeit hinaus.
Die fast 50seitige Einleitung verdient das Interesse aller, die sich mit Sprachphilosophie des 18. Jahrhunderts oder ganz allgemein mit Herder beschäftigen. Schon allein dieser kluge, wohlinformierte und verständlich geschriebene Text lohnt die Anschaffung des wertvollen Buches. Prof. Dr. Bernhard Lang

... das instruktive Vorwort von Ulrike Zeuch, die gut über Herders sprachphilosophischen Ansatz informiert.
Prof. Dr. Christoph Jamme

... Ulrike Zeuch hat diese Ausgabe herausgegeben und mit einem informativen Essay versehen.
Prof. Dr. Karl-Heinz Nusser

Eine äußerst umsichtig konzipierte und bis ins Detail ausgefeilte, völlig neue Einleitung von Ulrike Zeuch ...
Prof. Dr. Knut Radbruch