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Plotins Schriften. Band Vc

Anhang: Porphyrios, Über Plotins Leben und über die Ordnung seiner Schriften


Herausgegeben von Richard Harder
Philosophische Bibliothek 215c. 1958. Griechisch-deutsch. Übersetzt von Richard Harder. Text, Übersetzung, Anmerkungen von Walter Marg. IV, 123 Seiten.
978-3-7873-0153-9. Leinen
EUR 36,00


Plotin ist der intensivste und kraftvollste Denker im Kontext spätantiker Philosophie, von großer unmittelbarer und geschichtlich weitreichender Ausstrahlung. Er kann als ein Paradigma metaphysischen Denkens gelten, welches nicht nur die in sich differenzierte Wirklichkeit im ganzen aus einem Ursprung entfaltet, sondern Philosophie ebenso sehr als die bestimmend-bewegende und heilende" Lebensform vorstellt.

Beginnend in der sinnlichen Erfahrung und im Begreifen der Vielheit der Phänomene soll sich das Denken – durch Rückwendung ins Innere – seiner selbst und seines eigenen Grundes bewusst werden. Ziel dieses denkenden, das eigene Sein in immer klarere Formen der Einheit verwandelnden Bewegung ist es, aus dem Vollzug eines mit sich selbst identisch gewordenen Denkens sich selbst zu überschreiten und sich mit dem Ursprung, dem Einen selbst, zu einen: Plotin erweist sich darin auch als Paradigma einer philosophischen Mystik.

Inhaltsverzeichnis:
Indices
Vorwort
Index 1
a) Antike Autoren und Stellen
b) Moderne Autoren
Index 2
Sachen
Überblick über Plotins Philosophie und Lehrweise
A. Grundlinien der Philosophie
B. Das Eine (Gute) und seine Beziehung zum Geist
C. Der Geist
D. Die Seele und ihr Verhältnis zum Geist
E. Der sinnliche Kosmos
F. Der Mensch in der sinnlichen Welt
a) Die Psychologie des irdischen Menschen
b) Schicksal und Providenz in der Welt und beim Menschen
G. Die Theologie, Anhang zu den Teilen B-F
H. Körper und Materie
J. Der Mensch auf dem Rückweg zum Einen
K. Die Lehrweise des Plotin
Anmerkungen
Anhang
Zählungsschlüssel