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Philosophische Werke in einem Band


Herausgegeben von Ruedi Imbach
Philosophische Bibliothek 679. 2015. Übersetzt von Thomas Ricklin, Dominik Perler und Francis Cheneval. Herausgegeben und mit einer neuen Einleitung von Ruedi Imbach. XXXVIII, 322 Seiten.
978-3-7873-2779-9. Gebunden
EUR 26,90


Diese Studienausgabe basiert auf der zweisprachigen Edition in sieben Bänden (PhB 463 - 466d) und erscheint aus Anlass des 750. Geburtstages von Dante Alighieri mit einer Einführung zu Stellung und Bedeutung der philosophischen Schriften im Gesamtwerk des Autors.


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Nachdem zwischen 1993 und 2007 in zweisprachiger, umfangreich kommentierter Edition Dantes »Philosophische Werke« in sieben Teilbänden vorgelegt und damit Korrekturen der stark schulphilosophisch orientierten Historiographie mittelalterlichen Denkens und wesentliche Ergänzungen des gängigen Dantebildes möglich gemacht worden waren, bietet diese neue, einsprachige Studienausgabe einem breiteren Publikum die Möglichkeit, Dante als originellen Denker kennenzulernen, der nicht nur einen eigenständigen Beitrag zur Philosophie seiner Zeit geleistet hat, sondern mit dem Impetus des Aufklärers den Adressatenkreis philosophischer Reflexionen von einer kleinen elitären Gruppe auf alle Menschen ausweiten wollte.
Wie in der großen Ausgabe sind auch in dieser Studienausgabe Das Schreiben an Cangrande, die Disputation über das Wasser und die Erde, Über die Beredsamkeit in der Volkssprache sowie Das Gastmahl I–IV enthalten. Die neue Einleitung von Ruedi Imbach ermöglicht einen gut strukturierten Einstieg in die Texte, beschreibt Dantes Weg zur Philosophie sowie deren Konzeption und charakterisiert die Originalität von Dantes philosophischer Leistung.
»Dante ist in der Meiner-Ausgabe auch als philosophischer Autor zu entdecken, einer, dem klar war, dass Denken auf Öffentlichkeit angewiesen ist, dass alle teilhaben können sollen an den Erkenntnissen der Wissenschaft.«
Frankfurter Rundschau
Im 30minütigen Gespräch mit Deutschlandradio Kultur (Sendung "Sein und Streit" vom 14. Juni) erläutert Ruedi Imbach die Bedeutung Dantes.