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Neuigkeiten

Leipziger Buchmesse

Auf dem Messegelände finden Sie uns in Halle 5, E 110 am Gemeinschaftsstand von Hans Frieden. Dort sehen Sie u.a. die Neuübersetzung von Hobbes’ »Vom Bürger«, die Neuausgabe von James’ »Pragmatismus« und die Neuübersetzung von Jankélévitchs »Von der Lüge«. Außerdem dabei: die soeben erschienenen Handbücher zum aktuellen Stand der Wissenschaftsphilosophie und über die Philosophie der Renaissance und des Humanismus.

13.03.2017
Netzwerk

Der soeben von Simon Lohse und Thomas Reydon herausgegebene »Grundriss Wissenschaftsphilosophie« führt auf breiter Basis in die Philosophie der Wissenschaften ein, beschränkt sich dabei aber nicht auf die allgemeine Wissenschaftstheorie, sondern nimmt die einzelnen Fächer in den Blick, da sich international die wichtigsten Debatten immer stärker in den Philosophien der Einzelwissenschaften abspielen.
16. März > Josef Bordat rezensiert in seinem Blog und erkennt in diesem Handbuch einen »ebenso kompetenten wie kompakten Überblick über die Ideengeschichte der jeweiligen Wissenschaftsphilosophie« und prognostiziert, der Band werde einen großen Nutzen stiften »besonders dort, wo sich viele Vertreter unterschiedlicher Forschungsgebiete treffen.«

01.03.2017
Aktenlage

Soeben ist ein weiterer Faszikel der Acta Cusana erschienen, der wieder ein Jahr der Lebensgeschichte von Nicolaus Cusanus dokumentarisch nachzeichnet. Faktencheck nach genau 562 Jahren: am 22. Februar 1455 predigte der große Philosoph, Theologe und Mathematiker in Brixen zum »Kathedra Petri« über Markus 6,56: Alle, die ihn berührten, wurden geheilt.

28.02.2017
Was von Natur aus ist

Der »Timaios« gilt – neben der »Politeia« – als der wirkungsgeschichtlich bedeutendste Dialog Platons. Die Neuübersetzung von Manfred Kuhn will den Reiz einer Erstbegegnung entstehen lassen und vor der Weite des Kosmos mit Platon eine Haltung der Bescheidung statt der Eroberung befördern.

27.02.2017
Bildungsrepublik braucht freie Autoren und starke Verlage

Politiker beziehen sich gern auf Immanuel Kant, wozu jetzt gute Gelegenheit bestünde: Als es um die Verletzung seiner Rechte als Autor ging, stand der Königsberger Philosoph auf Seiten seines Verlegers. Nun will die Bundesregierung das Urheberrecht in den Bereichen Bildung und Wissenschaft deutlich einschränken, damit Verlagspublikationen für Unterricht und Wissenschaft lizenz- bzw. vergütungsfrei genutzt werden können. Damit würden die Leistungen von AutorInnen und ihren Verlagen entwertet und nicht nur dem Meiner Verlag die Grundlage für die weitere Arbeit entzogen. Bitte unterstützen Sie deshalb den Appell unter www.publikationsfreiheit.de.

08.02.2017