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Neuigkeiten

Philosophiegeschichte global

Noch immer ist die Überzeugung weit verbreitet, nur die europäische und nordamerikanische Philosophie sei »komplex« und man könne von anderen Philosophien nicht wirklich etwas lernen. Welche Vielfalt es hingegen z. B. in Indien, China oder Japan, aber auch in Afrika und Südamerika gibt, zeigen die Beiträge dieses Bandes: Es gilt, Philosophie in globaleren Maßstäben zu denken.

19.09.2017
»Ein Sammelband als Schatzkästlein für das Sprach-Erkunden«

Als Schatzkästlein für das Sprach-Erkunden sei das aktuelle Heft der Zeitschrift für Kulturphilosophie mit dem Schwerpunkt »Sprache und Gestalt« gepriesen, schreibt Dirk Pilz in der Frankfurter Rundschau.

13.09.2017
Wie wir der Wahrheit näher kommen

Die erste Frage ist: was ist der Gegenstand unserer Wissenschaft? So beginnt der die »Vorlesungen über die Wissenschaft der Logik« von G.W.F. Hegel abschließende (soeben erschienene) Teilband der historisch-kritischen Ausgabe (G.W.F. Hegel, Gesammelte Werke, Band 23,3) mit der sekundären Überlieferung und dem Anhang zu dieser Disziplin. »Die einfachste und verständlichste Antwort auf diese Frage ist die, daß die Wahrheit dieser Gegenstand ist.« (Zusatz aus Hegels »Encyclopädie«, 1840 hrsg. von Leopold von Henning). 

08.09.2017
Von der heiteren Hoffnungslosigkeit

Das Artensterben, die Wirkungslosigkeit von Schutzabkommen, der Rollback in der US-amerikanischen Klimapolitik etc. werfen die Frage auf, wie mit der gegenwärtigen ökologischen Katastrophe philosophisch umzugehen ist. In seinem klugen Essay »Das Ende« konfrontiert uns Gregory Fuller mit der Diagnose: Es ist zu spät; gelangt aber zu der Erkenntnis, dass nur die Akzeptanz des Unabänderlichen, eine »heitere Hoffnungslosigkeit«, der Situation angemessen sein kann. Sie allein erzeugt einen »Zustand ruhiger Wachheit, der in den zivilen Ungehorsam treibt«. Neu in der »Blauen Reihe«. 120 Seiten, 16,90 Euro.

24.08.2017
Von Hegel gesammelte Werke

Nach jahrzehntelanger Arbeit soeben erschienen: der Katalog der Bibliothek Hegels, die 1832 in Berlin unter den Hammer kam. Staunenswert präzise und höchst detailliert ediert von Manuela Köppe, in zwei Bänden mit knapp 2.000 Seiten feinstens gedruckt und gebunden. Mit ausführlichen Erläuterungen zu Zeichen, Siglen, Abkürzungen und Symbolen, editorischem Bericht, Verzeichnis der Formate, Einbandbeschreibungen und kommentiertem Autorenverzeichnis.

23.08.2017