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Neuigkeiten

Ästhetische Wahrheit als Zugang zur Welt

»Gerade in der besten aller möglichen Welten muss Raum für
die indifferente bzw. indeterminierte Freiheit freier Willkür sein«,
resümiert Alexander Aichele in seiner neuen Studie über Alexander
Gottlieb Baumgartens Metaphysik des Erkennens und Handels Wahrscheinliche Weltweisheit. Soeben in der Blauen Reihe
mit 397 Seiten Umfang für 48 Euro erschienen.

28.04.2017
Kein Osterwunder

»Diese wunderschöne Hobbes-Ausgabe ist eine Augenweide.
So sorgfältig gemachte Bücher gibt es immer weniger, zumal viele Verlage gar nicht mehr oder nur sehr oberflächlich lektorieren. Aber hier stimmt alles: Eine mit umfang- und kenntnisreicher Einleitung, informativen Anmerkungen und zielführenden Registern versehene gediegene Übersetzung, das schön anzufassende Papier, das handliche Format - und die frühlingsgrüne Farbe, die ›Meiner‹ signalisiert und zugleich auch die Fortentwicklung des Verlags. Mir tun die jungen Leute leid, die heute so bücherfern, nämlich rein digital sozialisiert werden. Welche Freude sind doch so liebevoll gemachte Bücher!«
Prof. Dr. Barbara Zehnpfennig, Universität Passau

20.04.2017
Wo der Weltgeist waltet

Die Hegel-Studien dokumentieren seit 1961 die neuen Ansätze und Ergebnisse auf allen Gebieten der internationalen Hegel-Forschung.
Der soeben erschienene Jubiläumsband 50 vereint die Bochumer Hegel-Vorlesung von Frederick Neuhouser über die Dialektik der Freiheit in
Hegels Rechtsphilosophie, Abhandlungen von Antón Barba-Kay, Alexander
T. Englert und Damián J. Rosanovich, eine von Johannes Korngiebel neu erschlossene Quelle zu Schellings und Hegels Jenaer Disputatorium vom
WS 1801/02 sowie umfangreiche Literaturberichte.

19.04.2017
Mein Herr und unbekannter Freund

Da von besonderer Bedeutung für seine Philosophie, hatte Spinoza seine Briefe bereits selbst für die Gesamtausgabe seiner Werke vorgesehen, in der sie kurz nach seinem Tod 1677 erschienen sind. Die Neuausgabe von Wolfgang Bartuschat vollendet nunmehr dessen vollständige Neuübersetzung in der Philosophischen Bibliothek »Baruch de Spinoza: Sämtliche Werke«.

05.04.2017
Systemtheorie, als Philosophie

Dirk Baecker über das neue Buch von Claus-Artur Scheier, Luhmanns Schatten: »Claus-Artur Scheier hat nun einen ebenso pointierten wie gewichtigen Versuch vorgelegt, Luhmann philosophisch beim Wort zu nehmen. Luhmanns Theorie sei kein Glücksfall der Philosophie, so sein Ausgangspunkt, aber ein Glücksfall für die Philosophie. Das Kompliment kann man erwidern. Scheiers Buch ist kein Glücksfall der Soziologie, aber ein Glücksfall für die Soziologie.«

03.04.2017