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Logische Untersuchungen


Philosophische Bibliothek 601. 2013. Mit einer Einführung und einem Sach- und Namenregister von Elisabeth Ströker. LXXIV, 1.076 Seiten.
978-3-7873-1944-2. Kartoniert
EUR 39,00


Husserl war ursprünglich davon ausgegangen, dass die Logik die Aufklärung ihrer eigenen Grundlagen aus der Psychologie zu erwarten habe. Fragen und Zweifel, wie sich die unbestreitbare Objektivität und strenge Allgemeingültigkeit logischer Wahrheiten denn psychologisch begreifen lasse, führten ihn jedoch aus dem Bannkreis solcher Begründungsversuche heraus: Mit seinen "Prolegomena zur reinen Logik", dem ersten Teilband der "Logischen Untersuchungen", legte Husserl 1900 eine kritische Abrechnung mit dem logischen Psychologismus vor, deren Ergebnisse bis heute unbestritten sind.

In den sechs Detailstudien des zweiten Teilbandes (1901) findet das in den "Prolegomena" grob umrissene Programm der "Logischen Untersuchungen" eine erste positive Bearbeitung. Sie bieten zugleich die Grundlinien der phänomenologischen Methode Husserls, die auf immer mit seinem Namen verbunden bleiben wird. Insbesondere die V. Untersuchung "Über intentionale Empfindungen und ihre Inhalte" ist für Husserls spätere Phänomenologie und die phänomenologische Philosophie von grundlegender Bedeutung.

Husserl selbst hat jedoch die VI. Untersuchung über "Elemente einer phänomenologischen Aufklärung der Erkenntnis" als die in phänomenologischer Hinsicht wichtigste angesehen. Die Ausgabe folgt dem Text der kritischen Edition in den Husserliana mit den Nachweisen der Abweichungen zwischen der 1. und der 2. Auflage. Die Einführung und die umfassenden Register erleichtern die Erschließung des Werks.

Die Ausgabe folgt dem Text der kritischen Edition in der Husserliana mit den Nachweisen der Abweichungen zwischen der 1. und der 2. Auflage. Die Einführung von Elisabeth Ströker und die umfassenden Register erleichtern die Erschließung des Werks.
Bestens kommentiert und sorgfältig ediert
Berliner Zeitung 8.4.2009

Eine der großen philosophischen Grundpositionen des 20. Jahrhunderts und ein Klassiker lebendiger Philosophie in neuer, kompakter Gestalt.
Philosophischer Literaturanzeiger 62 (2009) 3