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Logik. Drittes Buch. Vom Erkennen

Methodologie


Herausgegeben von Gottfried Gabriel
Philosophische Bibliothek 408. 1989. Text der Ausgabe von Georg Misch. Mit einer Einleitung »Objektivität: Logik und Erkenntnistheorie bei Lotze und Frege« des Herausgebers. XXXIV, 149 Seiten.
978-3-7873-0772-2. Kartoniert
EUR 22,90


Die "Logik" des Philosophen Hermann Lotze (1817–1881) gilt auch nach internationalem Maßstab als einer der folgenreichsten philosophischen Texte im Übergang vom 19. in das 20. Jahrhundert. Lotzes Einfluss auf den englischen Neuhegelianismus und den amerikanischen Pragmatismus wird besonders bei Bradley und Bosanquet sowie bei James und Dewey deutlich. In der deutschen Philosophie ist die "Logik" zu einem Grundbuch der neukantianischen Tradition geworden. Aus phänomenologischer Sicht berief sich Husserl insbesondere auf das Buch "Vom Erkennen"; und noch Heidegger erhielt hier wesentliche Impulse.
Der Band eignet sich, auch aufgrund seiner informativen Einleitung, hervorragend als Grundlage für ein Hauptseminar, das die Geschichte und den Stand der nichtformalen Logik resp. Erkenntnistheorie in der Mitte des 19. Jahrhunderts im Augang vom deutschen Idealismus aufarbeiten möchte.
PD Dr. Rebecca Paimann