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Hannah Arendts frühes Werk analysiert in Auseinandersetzung mit Augustinus’ Liebestheorie die Liebe als zwischenmenschliches und gesellschaftliches Phänomen. Bei aller Kritik an der Widersprüchlichkeit der Theorie des Kirchenvaters nimmt sie an ihm eine Modernität wahr, die auf den Beginn der Problematik des modernen Menschen verweist.
Bandübersicht: Bd. 1,1: Schriften zum Spinozastreit Bd. 1,2: Schriften zum Spinozastreit Anhang. Bd. 2,1: Schriften zum Transzendentalen Idealismus Bd. 2,2: Schriften zum Transzendentalen Idealismus. Anhang Bd. 3: Schriften zum Streit um die Göttlichen Dinge und ihre Offenbarung Bd. 4,1: Kleine Schriften I (1771–1783) Bd. 4,2: Kleine Schriften I (1771–1783) Bd. 5,1: Kleine Schriften II (1787–1817) Bd. 5,2: Kleine Schriften II (1787–1817). Anhang Bd. 6,1: Allwill Bd. 6,2: Allwill. Anhang Bd. 7,1: Woldemar.
Quellenbasierte, gleichwohl verständlich geschriebene Geschichte metaphysischen Denkens von den frühesten griechischen Philosophen bis ins 20. Jahrhundert mit zahlreichen Einzeldarstellungen antiker, mittelalterlicher und neuzeitlicher Philosophen. Mit einem Begriffsregister von A wie »Absolutes « bis Z wie »Zufall«.
Diese mit den jeweiligen Bänden der Akademieausgabe seitengleiche Sonderausgabe enthält alle vom Autor selbst veröffentlichten, präzise ausgearbeiteten Werke in historisch-kritischer Edition und damit die treuesten und maßgeblichen Zeugnisse des Denkens des wohl wichtigsten Philosophen der Klassischen deutschen Philosophie
Mit Texten von Jörg Phil Friedrich, Dirk Baecker, Jonathan Hardt, Birger P. Priddat, Jürgen Hardt, Julia Genz, Ramón Reichert, Roberto Simanowski u.v.a.
Mit Texten von Christina Bartz, Cornelius Borck, Oliver Fahle, Philipp Felsch, Rupert Gaderer, Andrea Geier, Albrecht Koschorke, Dirk Ludigs u.v.a.

Neuigkeiten

Leipziger Buchmesse

Die wichtigsten Neuerscheinungen der letzten Monate sehen Sie auf der Leipziger Buchmesse wieder am Stand unseres Vertreters im Buchhandel Herrn Hans Frieden (Halle 5, H 110) sowie die Moderne Philosophiedidaktik am Stand des Philosophie Magazins (Halle 4, E 100).

18.03.2019
»Sein und Zeit« neu verhandelt

Mit Erscheinen der »Schwarzen Hefte« stellte sich die Frage nach der Notwendigkeit einer Neubewertung von Heideggers erstem Hauptwerk dringlicher denn je. Umfassender und deutlicher wurden die Verbindungen zwischen Philosophie und Politik bei Heidegger noch nie sichtbar; damit war die Debatte über den Rang seines Denkens neu entfacht. Mit Beiträgen von Charles Bambach, William Blattner, Christoph Demmerling, Emmanuel Faye, Anton M. Fischer, Johannes Fritsche, Hassan Givsan, Marion Heinz, Christoph Jamme, Sidonie Kellerer, Rainer Marten, Daniel Meyer, Livia Profeti, Tom Rockmore und Dieter Thomä. 467 Seiten. 26,90 Euro.

07.03.2019
Zwischen System und Freiheit

Der Blick auf Friedrich Heinrich Jacobis Werk war lange Zeit durch zahllose Fehlurteile und Marginalisierungen verstellt. Aus Anlass seines 200. Todestages führt Birgit Sandkaulen, die wohl beste Kennerin von Jacobis Philosophie im deutschen Sprachraum, in ihrem neuen Buch in die verschiedenen Aspekte, Kontexte und Bezüge des Werks der »grauen Eminenz« der Klassischen deutschen Philosophie ein, der als Intellektueller, nicht als akademisch bestallter Professor in alle wesentlichen Debatten der Zeit eingriff und seine Zeitgenossen in Atem hielt. 350 Seiten. 32 Euro.

07.03.2019
Herausforderung für das Politische

Kulturelles Leben wird unmöglich gemacht, wenn man ›unter sich‹ bleibt, denn es hängt davon ab, dass es andere einlässt. Die ›unter sich‹ bleiben wollen, verteidigen damit nicht ›das Abendland‹, sondern beschwören ein um seine kulturelle Dimension gebrachtes Für-sich-sein herauf, in dem niemand mehr ohne Angst anders sein, leben und denken könnte. Diesem Befund geht das neue Buch von Burkhard Liebsch: »Europäische Ungastlichkeit und ›identitäre‹ Vorstellungen« nach. 347 Seiten. 24,90 Euro.

07.03.2019
Perspektiven auf die Perspektive

Dass alles eine Frage der Perspektive sei, scheint selbst kaum mehr eine Frage der Perspektive zu sein. Die Vorschussplausibilität dieser Position verdeckt jedoch die Differenzen innerhalb des Perspektivismus. In diesem Buch wird über unterschiedliche Ausprägungen des Perspektivismus nachgedacht: die epistemische, die hermeneutische und die moralische. Mit Beiträgen von Christine Abbt, Johanna Breidenbach, Andreas Mauz, Anton Leist, Hartmut von Sass, Niko Strobach, Holm Tetens, Dieter Thomä, David Weberman, Markus Wild und Véronique Zanetti. 287 Seiten. 22,90 Euro.

07.03.2019