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Hegels Wissenschaft der Logik. Ein dialogischer Kommentar

Band 1: Die objektive Logik. Die Lehre vom Sein


Philosophische Bibliothek 690. 2016. Ca. 720 Seiten.
978-3-7873-2975-5. Leinen
EUR 98,00
Erscheint im 4. Quartal 2016


Nach seinem dialogischen Kommentar zu Hegels Phänomenologie des Geistes rekonstruiert Pirmin Stekeler jetzt die Wissenschaft der Logik als Überbietung von Kants Kritik der reinen Vernunft.


Hegels Wissenschaft der Logik (1812/1816) zählt zu den einflussreichsten philosophischen Schriften der Neuzeit, aber auch zweihundert Jahre nach seinem Erscheinen liegen bloß partielle Interpretationsansätze vor, die sich obendrein in wesentlichen Punkten notorisch widersprechen. Mit seinem umfassenden dialogischen Gesamtkommentar, dessen erster Band zur Seinslogik jetzt vorliegt, versucht Pirmin Stekeler dieser Lage abzuhelfen. Seine Verfolgung von Hegels Denkweg, welche diesen textnah rekonstruiert und radikal als Gegenwartsdiskurs erscheinen lässt, macht deutlich, dass es die Unklarheiten im vor- und nachkantischen Empirismus selbst sind, die zu den Widersprüchen der Interpretation und dann auch in den szientistischen Weltanschauungen der Moderne geführt haben.
Stekelers Neulektüre von Hegels Logik weist den Weg zu einer Erneuerung der philosophischen Logik insgesamt – und damit der Philosophie.

Das Werk enthält, ineinander verschränkt, drei Bücher in einem Band:
1. eine für sich durchgängig lesbare Abhandlung über den ersten Teil von Hegels Wissenschaft der Logik,
2. Hegels gesamtes Textkorpus der Seinslogik und
3. dessen inhaltliche Einbettung in die bis heute zentralen Debatten der Philosophie.

Auf den Kommentar zu Hegels Seinslogik werden im Abstand von je zwei Jahren die Kommentare zur Wesenslogik (PhB 691) sowie zur Begriffslogik (PhB 692) folgen.
Resonanz zu Stekelers Phänomenologie des Geistes-Kommentar:
»Phänomenal« (Frankfurter Allgemeine, Jürgen Kaube, 21.5.2014) – »neuen Standard geschaffen« (kulturthemen.de) – »... unverzichtbar für ein besseres Verständnis [...] löst genau das ein, was er mit diesem Kommentar intendiert: Hegel ›lesbar(er) machen‹.« (Information Philosophie 1/2016, Annette Sell) – »... gelingt es, Hegels Werk zu-gleich frisch und spannend zu machen, indem er die ›Phänomenologie‹ mit ebenso unerschöpflicher Konzentration wie immer neuer Kreativität kommentiert.« (Philosophie Magazin, Gert Scobel)