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Grundlegung zur Metaphysik der Sitten


Philosophische Bibliothek 519. 2016. Mit einer Einleitung von Bernd Kraft und Dieter Schönecker. 2., durchgesehene Auflage mit aktualisierter Einleitung und Bibliographie. XLI, 122 Seiten.
978-3-7873-2877-2. Kartoniert
EUR 12,90


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In der 1785 veröffentlichten „Grundlegung zur Metaphysik der Sitten“ formuliert Kant erstmals die Prinzipien einer universalistischen Ethik der Autonomie, deren Einfluss bis heute ungebrochen ist. Schon beim Übergang von der gemeinen zur philosophischen Vernunfterkenntnis findet man die Hauptgedanken: In der Ethik geht es nicht primär um das gute Leben und das Glück, und es geht zunächst auch nicht darum, welche Handlungserfolge erzielt werden; Gegenstand moralischer Hochschätzung sind vielmehr Intentionen und Maximen. Gut ist, was für alle vernünftigen Wesen gilt, weil es von ihnen als autonomen und vernünftigen Wesen gewollt wird.

Die Schrift ist kurz, einfach gegliedert und verständlich geschrieben. Sie eignet sich daher als Einführung in Kants Ethik, enthält aber zugleich als Grundlegung alle wesentlichen Gedanken seiner praktischen Philosophie.

Der Text wurde auf der Grundlage der Originalausgabe von 1785/86 völlig neu erstellt. Eines der wichtigsten Bücher der Philosophiegeschichte liegt damit in einer zuverlässigen und preisgünstigen Neuausgabe vor. Für die zweite Auflage 2016 wurde die Einleitung von den Herausgebern grundlegend überarbeitet und die Bibliographie auf den neuesten Stand gebracht.
Die von den Herausgebern vorangestellte ausführliche und verständliche Einleitung zur Entstehungsgeschichte, zu Inhalt und Gedankengang sowie zur Textedition sind dabei eine echte Hilfestellung.
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