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Goethe und die geschichtliche Welt


Herausgegeben von Rainer A. Bast
Philosophische Bibliothek 474. 2016. Unveränderter Print-on-Demand-Nachdruck der Auflage von 1995. XIV, 182 Seiten.
978-3-7873-1196-5. Gebunden
EUR 40,00


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Cassirer sieht in der epochalen Gestalt Goethes den eigentlichen Vorboten und Garanten für ein positives Selbstverständnis des Denkens in der Moderne: "In ihm und durch ihn fühlen wir uns von dem Fluch der Vereinzelung und Zersplitterung befreit; in ihm beginnt sich alle verworrene Bestrebung, in die uns sonst der Tag hineinzieht, zu lösen. Denn hier besitzen wir in jeder noch so unscheinbaren Einzelheit das Ganze: 'Ort für Ort sind wir im Innern.

Der 1932 erschienene Band enthält als Haupttext eine Abhandlung Cassirers zu Goethes Begriff des 'Lebens', d. h. zur geschichtlichen Welt als Ort der freien und gestaltenden Handlung. In den beiden folgenden Aufsätze:n umschreibt er Goethes herausragende synthetische Kraft vor dem Hintergrund des analytischen Erkenntnisbegriffs seiner Zeit und im Rückblick auf Platon.