Informationen und Materialien zu Mirjam Schaub »Radikalität«

Platz 2 der Bestenliste „Die Sachbücher des Monats Januar 2026“ für Mirjam Schaub

Mirjam Schaubs zweibändiges Werk „Radikalität“ wurde auf Platz 2 der Bestenliste „Die Sachbücher des Monats Januar 2026“ gewählt! Die Bestenliste wird monatlich von den Medienunternehmen Die WeltRadio 3 RBBNeue Zürcher Zeitung und ORF-Radio Österreich 1 zusammengestellt. 

Die Jury der Sachbücher des Monats: Tobias Becker, Der Spiegel; Natascha Freundel, RBB-Kultur; Dr. Eike Gebhardt, Berlin; Knud von Harbou, Feldafing; Prof. Jochen Hörisch, Universität Mannheim; Günter Kaindlstorfer, Wien; Dr. Otto Kallscheuer, Sassari, Italien; Petra Kammann, FeuilletonFrankfurt; Jörg-Dieter Kogel, Bremen; Dr. Wilhelm Krull, Hamburg; Marianna Lieder, Berlin; Lukas Meyer-Blankenburg, Redaktion Das Wissen, SWR; Gerlinde Pölsler, Der Falter, Wien; Marc Reichwein, WELT; Thomas Ribi, Neue Zürcher Zeitung; Prof. Dr. Sandra Richter, Deutsches Literaturarchiv Marbach am Neckar; Wolfgang Ritschl, ORF Wien; Florian Rötzer, krass-und-konkret, München; Norbert Seitz, Berlin; Mag. Anne-Catherine Simon, Die Presse, Wien; Prof. Dr. Philipp Theisohn, Universität Zürich; Dr. Andreas Wang, Berlin; Prof. Dr. Harro Zimmermann, Bremen; Stefan Zweifel, Zürich. Redaktion: Andreas Wang.


Verlagsinterview zum Buch

Radikalität und der Riss zwischen Theorie und Praxis – Radikalität und der Mut zum Gebrauch des eigenen Lebens. Ein Gespräch mit Mirjam Schaub.

Radikalität wirkt gleichermaßen anstößig wie attraktiv. Seit der Antike hat es zu allen Zeiten radikale Äußerungsformen und Haltungen gegeben, ob bei Sokrates, im frühen Christentum, in der Republik Venedig, bei Philosophen wie Bentham und Stirner oder in der unmittelbaren Gegenwart: in der Spaß- und Stadtguerilla, bei radikalen Kunstformen wie der Performance Art etwa von Marina Abramović bis hin zu den Aktivist:innen der Letzten Generation.

In ihrer großen kulturphilosophischen Untersuchung verfolgt Mirjam Schaub das Phänomen Radikalität durch die letzten 2.000 Jahre. Anlässlich des Erscheinens ihrer beiden Bücher im Meiner Verlag hat Marcel Simon-Gadhof mit der Autorin gesprochen.


Über Mirjam Schaub

Mirjam Schaub ist Philosophin und Autorin. Als ausgebildete Journalistin arbeitet sie für Radio, Zeitungen und Fernsehen. Sie ist Professorin für Kulturphilosophie und Ästhetik an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg.

Über Marcel Simon-Gadhof

Marcel Simon-Gadhof studierte Philosophie, Neuere Deutsche Literaturwissenschaft sowie Sozial- und Wirtschaftsgeschichte in Hamburg und Berlin und ist seit 2015 Cheflektor im Felix Meiner Verlag.


Leserstimmen

»Endlich ein Buch, das die Verdrossenheit dieser Zeitzone weiträumig umschifft. Warum? Weil es Feigheit und Faulheit mit Kreativität und Witz begegnet. […] Scheinbar mühelos verbindet es die Jahrhunderte und macht Lust auf ein unorthodoxes, aufregendes Denken.«

Horst Bredekamp

»Was wir über Radikalität und Radikalisierung in Theorie und Praxis zu wissen glauben, wird hier so einfalls- wie materialreich, so überraschend wie anregend aufgemischt und durcheinandergebracht.«

Eva Geulen

»Radikalität, so zeigt sich, kann einfach nur zerstörerisch sein, aber auch ›smart‹: Sie ist ein Kunstgriff, der es den Kulturen erlaubt, sich zu verändern, um bleiben zu können, was sie sind.«

Ralf Konersmann

»Radikalität ist die Nagelprobe auf die Unterscheidung zwischen Theorie und Praxis im Leben selbst. Diesem Gedanken geht Mirjam Schaub in einer beeindruckenden Studie nach, indem die stummen und lauten Stimmen des Radikalen von der Antike bis in die Gegenwart zum Sprechen gebracht werden.«

Christian Bermes


Ergänzende Materialien zum Gespräch


Veranstaltungshinweise


Weitere Veröffentlichungen