Inwiefern ist Film ein Spiegel unserer Gesellschaft? Inwiefern Spiegel unserer Illusionen und Träume? Worin liegt die Kraft seiner Bilder? Filmkunst ist ein Laboratorium des Möglichen und vergewissert uns als solches umso mehr unserer Lebensrealität. Ist Film damit Kunst oder lediglich Unterhaltung? Was ist seine besondere Art, Geschichten zu erzählen? Josef Früchtls philosophische Reflexion beleuchtet das Verhältnis von Film und Kunst sowie die Rolle, die Filmbilder für uns spielen. Das Buch widmet sich der Interpretation einzelner Filme angefangen etwa bei metaphysischen Großerzählungen in »Avatar« und »Cloud Atlas« über panoptische Verhältnisse in »Minority Report« und die Verschmelzung von Schein und Wirklichkeit in »Barbie« bis hin zur Frage nach Identität in Christopher Nolans »Inception«.
Früchtls Analysen zeigen das vielschichtige Verhältnis zwischen Film und Philosophie auf und weisen den Film als eigene Form betrachtenden Denkens aus.
Josef Früchtl. »Von süßen Lügen und bilderlosen Bildern. Film und Philosophie«. Blaue Reihe. 208 Seiten. Kartoniert. 24,90 €.