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Open Access

Open Access Plattform: Nikolaus von Kues "Acta Cusana. Quellen zur Lebensgeschichte"

Im Auftrag der Heidelberger Akademie der Wissenschaften herausgegeben von Erich Meuthen und Hermann Hallauer. Fortgeführt von Johannes Helmrath.

Die Acta Cusana stellen alle Quellen zur Lebensgeschichte des Nikolaus von Kues in chronologischer Ordnung zusammen: von ihm verfaßte bzw. herausgegebene schriftliche Äußerungen aller Art (Briefe, Verfügungen, Urkunden, Notizen) sowie an ihn gerichtete oder über ihn berichtende Äußerungen von Zeitgenossen. Sie fügen sich zu einer biographischen Dokumentation zusammen, die sein in den Opera omnia dargebotenes wissenschaftliches Werk um die Quellen ergänzt, die ihn als herausragenden homo politicus seiner Zeit sowie wesentliche Aspekte dieser Zeit erschließen. Je nach ihrer Bedeutung werden die einzelnen Dokumente im Volltext, in Gestalt umfangreicher Inhaltsangaben oder lediglich kurzer Hinweise vorgestellt.


Hinweise zur Open Access Policy des Verlages

Seit vielen Jahren wird die noch verhältnismäßig junge Publikationsform "Open Access" international intensiv streitig diskutiert. Dabei fällt auf, dass der Kreis der Kontrahenten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik bislang überschaubar geblieben ist, oftmals mit schwer beweisbaren Behauptungen argumentiert wird, wissenschaftspolitische Visionen im Vordergrund stehen und eine breitere Öffentlichkeit wortlos dem Geschehen zusieht, trotz - oder auch wegen - der Brisanz des Themas und der weitreichenden Folgen, die eine unkritische Akzeptanz der politischen Agenda pro Open Access zweifellos haben wird.

Die Haltung des Verlages zu diesem Themenfeld lässt sich in vier Punkten wie folgt zusammenfassen:

1) Voraussetzung für zweckdienliche wissenschaftliche Publikationen ist die enge Zusammenarbeit von Autoren, Herausgebern, wissenschaftlichen Institutionen etc. pp. mit fachlich ausgewiesenen, privatwirtschaftlich organisierten Verlagen. Dies gilt für gedruckte Bücher und Zeitschriften ebenso wie für Open Access-Publikationen.

2) Verlegerische Leistungen müssen angemessen refinanziert werden, sei es durch Erlöse aus dem Verkauf von gedruckten oder elektronischen Medien, sei es durch Drittmittel. Eine verlegerische Betätigung der öffentlichen Hand sollte nach dem Subsidiaritätsprinzip nur in Ausnahmefällen zum Tragen kommen.

3) Autoren und Verlage können wissenschaftlich erfolgreiche Arbeit nur unabhängig von der Einflussnahme Dritter leisten und müssen stets "Herr des Unternehmens" bleiben. Staatliche Einflussnahme und/oder Direktiven weitgehend öffentlicher Kontrolle entzogener Wissenschaftsorganisationen hat entsprechend der grundgesetzlich verankerten Freiheit der Wissenschaft zu unterbleiben.

4) Auf Wunsch gestattet der Verlag allen Zeitschriften-Autoren (nicht nur den durch UrhG § 38 Abs. 4 privilegierten), ihre Beiträge nach Ablauf von zwölf Monaten seit der Erstveröffentlichung in der akzeptierten Manuskriptversion – jedoch nicht in der Formatierung des Verlags – auf die persönliche Website sowie in das Repositorium ihrer Institution zu stellen bzw. anderweitig zu veröffentlichen. Die Autoren werden gebeten, die Zeitschrift als Quelle der Erstpublikation anzugeben.