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Die Aufklärung im Rahmen des neuzeitlichen Rationalismus


2015. Unverändertes eBook der Auflage von 2002. 727 Seiten.
978-3-7873-2799-7. E-Book
EUR 28,99


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Im Zeitalter der Aufklärung, schreibt Kondylis, stellt sich das Problem der Sinnlichkeit auf eine besonders dringliche Weise, und so auch dasjenige ihrer Beziehung zum Geist. "Die Aufklärung mußte diese Frage so nachdrücklich stellen, da in der Rehabilitation der Sinnlichkeit eine ihrer wichtigsten weltanschaulichen Waffen im Kampfe gegen die theologische Ontologie und Moral bestand. Zugleich lag hier einer der Nervenpunkte neuzeitlichen Denkens überhaupt. Denn die Rehabilitation der Sinnlichkeit warf ungeheure logische Probleme auf, deren Bewältigung um so dringender war, je unumgänglicher und unentbehrlicher die genannte Rehabilitation in dieser oder jener Form erschien."

Geleitet durch die Grundannahme, Denken sei wesentlich polemisch, nimmt Kondylis die verschiedenen Positionen dieser Diskussionen unter die Lupe, denn die Vielfalt der Antworten, der sich die Frage nach der Einheit der Aufklärung stellen muß, erschließt sich am besten von den polemischen Bedürfnissen der Fragenden aus.
"Kondylis' Buch imponiert durch souveräne Stoffbeherrschung, detaillierte Quellenkenntnis und bis zum Spannenden gesteigerte didaktische Meisterschaft."
Das Argument

"... in vielerlei Hinsicht erstaunlich: im Umfang, in der Nähe zum Stoff bei Distanz zum Gegenstand, in der Fülle treffender und also bösartiger Bemerkungen, in der Beherrschung historischer wie systematischer Argumentation und zuletzt in der Formulierungskraft. Die Aufklärungsforschung wurde um ein Standardwerk reicher."
Zeno

"... löst sich von Klischees und setzt neue Bewertungsmaßstäbe der Aufklärung."
Zeitschrift für philosophische Forschung

"Das weite Panorama, die genaue Kenntnis der Quellen, die Sicherheit und Selbständigkeit des Vorgehens sind durchweg imponierend ... zuweilen höchst fesselnd und fast immer auch überzeugend. Solche Bücher werden heute offenbar nicht mehr in den Universitäten konzipiert und verfaßt, sondern im Abstand zu ihnen. Das ist bedauerlich, aber es ist bezeichnend."
Philosophische Rundschau