Fehler gefunden?
English Deutsch

Der Materialismus-Streit

Texte von L. Büchner, H. Czolbe, L. Feuerbach, I. H. Fichte, J. Frauenstädt, J. Froschammer, J. Henle, J. Moleschott, M. J. Schleiden, C. Vogt und R. Wagner


Philosophische Bibliothek 618. 2012. XXXIV, 380 Seiten.
978-3-7873-2235-0. E-Book
EUR 31,99


Nutzungsrechte: Unbegrenzt im Webbrowser online lesen, unbegrenzt Texte herauskopieren, einmaliger Druck und Download (PDF) von je 50 Seiten, Volltext durchsuchen, Markieren, Notizen und Lesezeichen anlegen.

» Weitere Hinweise zum Erwerb und zur Nutzung von eBooks in der eLibrary.




Im Buch blättern
Im Materialismusstreit der 1850er Jahre prallen die oft provokativ vorgetragenen Positionen des naturwissenschaftlich-weltanschaulichen Materialismus (vor allem Carl Vogts, Jacob Moleschotts und Ludwig Büchners) auf Positionen (insbesondere diejenige Rudolf Wagners), die die Naturwissenschaften mit den traditionellen religiösen Überzeugungen – etwa von der Unsterblichkeit der Seele, von der Gültigkeit der biblischen Weltchronologie oder von der Abstammung der Menschheit von einem einzigen Elternpaar – bruchlos verbinden zu können glauben. Mit den wissenschaftlichen Überzeugungen verbinden sich zudem politische Optionen. Jenseits aller lautstarken Polemik werden in diesem Streit die Erklärungskompetenzen der Religion, der Philosophie und der Naturwissenschaften neu gegeneinander abgegrenzt – wobei der Philosophie (in ihren Vertretern I. H. Fichte und F. A. Lange) eine vermittelnde Rolle zufällt.