Fehler gefunden?
English Deutsch

De musica

Vom ästhetischen Urteil zur metaphysischen Erkenntnis


Herausgegeben von Frank Hentschel
Philosophische Bibliothek 539. 2013. Eingeleitet, übersetzt und mit Anmerkungen versehen von Frank Hentschel. Unveränderter Print-on-Demand-Nachdruck der 1. Aufl. 2002. XXXII, 187 Seiten.
978-3-7873-1657-1. Gebunden
EUR 44,00


Im Buch blättern
Die Schrift De musica teilt sich in 6 Bücher, von denen das erste und das sechste Buch in der vorliegenden Ausgabe enthalten sind. In beiden finden sich philosophisch weitreichende Ausführungen zu Kunst, Wissenschaft, Schönheit und zur neuplatonischen Metaphysik. Buch?I führt bis zur Einsicht in die zahlhafte und arithmetisch bedeutsame Struktur, die der Rhythmik zugrunde liegt, Buch VI entfaltet diese Erkenntnisse zunächst am Klang und seiner Wahrnehmung und führt sie schließlich bis zur Gotteserkenntnis fort.
»Mit der Edition und der sorgfältigen Übersetzung der philosophisch-theologisch wichtigen Bücher eins und sechs von Augustins ›De musica‹ liegt nun auch im deutschsprachigen Raum ein sehr wertvolles Instrumentarium für die weitere Beschäftigung mit Augustinus und den im Mittelalter so deutlich betonten Sieben Freien Künsten vor.«
Werner Heinz, Mediaevistik 17/2004
»Frank H.s Teilausgabe leistet nun eine überaus willkommene Erschließung dieses zentralen Texts für den akademischen Lehrbetrieb und für eine breitere Leserschaft. Die Übersetzung ist überall wohltuend normalsprachlich und frei von ambitionierten Extravaganzen. Der augustinische Gedankengang wird auf diese Weise präzise greifbar. Zur leichteren Zugänglichkeit hat H. eine hervorragende Inhaltsangabe verfasst, die einen raschen Überblick über Augustins Argumentationsgang erlaubt (XI–XXVIII).«
Christoph Horn, Mittellateinisches Jahrbuch 41/2006/3
»Ein Buch also, notwendig und nützlich – wenn auch nicht einfach – zu lesen für alle, die sich mit den theologischen und philosophischen Grundlagen der Musik, ihren musikalischen und geschichtlichen Folgen vertraut machen und sie verstehen wollen.«
Klaus Röhring, Musik & Kirche 1/2005
»Die Übersetzung […] ist exzellent, die Edition profund wie alle Quellentexte, die bei Felix Meiner im Programm sind.«
Erika Deiss, 2003