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Jubiläumsprogramm: 150 Jahre Philosophische Bibliothek
Dieses Buch entwickelt eine systematische Kritik der Idee und der Ethik der Menschenwürde, argumentiert für einen Menschenwürde-Skeptizismus und für die liberationistische Auffassung, dass wir unser Denken von der Idee der Menschenwürde und dem damit zusammenhängenden Anthropozentrismus in der Moral befreien sollten. Die Befreiung von der Idee der Menschenwürde wird dabei als ein aufklärerisches Projekt zur Überwindung falschen moralischen Bewusstseins verstanden, das mit der Idee der Menschenwürde seine eigene Kritikfähigkeit untergraben hat.
Philosophische Texte von der Antike bis zur Gegenwart sind Programm der Philosophischen Bibliothek. Jedes Jahr erscheinen in der »grünen Reihe« nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen erarbeitete Studienausgaben für alle, die es ernst meinen mit der Philosophie. Herausgegeben von führenden Vertretern des Faches, eingeleitet und kommentiert, im Original, in Übersetzung oder zweisprachig, stehen hier neben den Klassikern der Philosophiegeschichte auch weniger bekannte und bisher marginalisierte Texte, die es wiederzuentdecken gilt. Repräsentative Auswahl- und Gesamtausgaben sowie Studien- und Wörterbücher ergänzen das Programm. Gegenwärtig sind rund 350 Titel von etwa 120 Autoren aus den letzten 2400 Jahren lieferbar. Die Philosophische Bibliothek (gegr. 1868) ist die älteste und umfangreichste Sammlung philosophischer Texte, betreibt aber keine museale Rückschau auf geistesgeschichtliche Antiquitäten. Jeder einzelne Band schlägt eine Brücke zwischen aktueller Forschung und philosophischem Studium. Sorgfältigste Edition, Erläuterungen, Register und Bibliographien zeichnen diese Reihe aus, die zum Markenzeichen kritischer Textpräsentation geworden ist.
Im PhB-Großformat: die erste vollständige historisch-kritische Edition des Fragment gebliebenen, großen Schreibprojektes des radikalen Aufklärers J.G. Hamann. Die zweibändige Ausgabe bietet sämtliche Handschriften und Druckbogen zum »Fliegenden Brief« in chronologischer Folge, diplomatisch transkribiert und als Faksimile reproduziert. Eine ausführliche Einführung, ein umfangreicher Kommentar sowie zahlreiche Dokumente zur Entstehungsgeschichte erschließen das Werk.

News

Aufklärung, Begriffsgeschichte, Medien- und Kulturforschung, Phänomenologie

Allen Unkenrufen zum Trotz: zu den zentralen Medien wissenschaftlicher Kommunikation zählen weiterhin Zeitschriften und Periodika, wovon Sie sich selbst überzeugen können. Soeben erschienen sind die jüngsten Ausgaben des interdisziplinären Jahrbuches zur Erforschung des 18. Jahrhundert und seiner Wirkungsgeschichte Aufklärung (Band 29), das Sonderheft 14 zum Archiv für Begriffsgeschichte (Tommasi [Hg.], Der Zyklop in der Wissenschaft), das erste Heft des Jahrganges 2018 der Zeitschrift für Medien- und Kulturforschung und ebenso der Phänomenologischen Forschungen.

6/19/2018
Inventur

Wichtiger Hinweis für Webshopkunden: Aufgrund der jährlichen Inventur können wir Webshopbestellungen, die nach dem 18.06.18 / 11:00 Uhr bei uns eingehen, erst am Donnerstag den 21.06.2018 versenden. Vielen Dank für Ihr Verständnis!

 

6/18/2018
Facebook ade

Über Sinn oder Unsinn von „social media“ kann man streiten, über ein Urteil des EuGH vom 5. Juni 2018 in Sachen Facebook nicht mehr: Betreiber von „Fanpages“ tragen demnach Mitverantwortung für die Datensicherheit ihrer Besucher. Da wir im Fall von Facebook in dieser Hinsicht keine Gewährleistung übernehmen können, verabschieden wir uns von diesem Dienst. In unseren Augen kein Problem, wusste doch schon Hölderlin: „Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch“.

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6/18/2018
Buchvorstellung in Münster: Hamanns "Fliegender Brief"

Buchvorstellung der ersten vollständigen historisch-kritischen Edition des Fragment gebliebenen, großen Schreibprojektes des »aufgeklärten« Aufklärers’ Johann Georg Hamann.

Mit dem »Fliegenden Brief« beabsichtigte Hamann zwischen 1785 und 1787 seine literarische Tätigkeit zu beschließen. Dem Anspruch nach wollte er sein gesamtes Schreiben und Denken öffentlich reflektieren und dabei insbesondere Darstellungsfragen diskutieren sowie seinen vielgescholtenen dunklen Stil und das von ihm entwickelte Verfahren der indirekten Mitteilung rechtfertigen. In einer dramatischen, 16 Monate währenden literarischen Berg- und Talfahrt scheiterte er schließlich daran, das anspielungsreiche, hochreflektierte und von radikalem Sprachdenken geprägte Werk zum Abschluss zu bringen, das mit den Worten endet: »usw. ich kann nicht mehr –«.

Die zweibändige Ausgabe wurde von Janina Reibold auf Grundlage des umfangreichen Hamann-Nachlasses, der in der ULB Münster aufbewahrt wird, erstellt und ist Anfang 2018 als Schwerpunkttitel zum 150jährigen Jubiläum der ›Philosophischen Bibliothek‹ im Meiner Verlag erschienen. Die historisch-kritische Edition bietet sämtliche Handschriften und Druckbogen zum »Fliegenden Brief« in chronologischer Folge, diplomatisch transkribiert und als Faksimile reproduziert. Eine ausführliche Einführung, ein umfangreicher Kommentar sowie zahlreiche Dokumente zur Entstehungsgeschichte erschließen das Werk.


Mit?
Dr. Janina Reibold (Herausgeberin, Heidelberg), Marcel Simon-Gadhof (Lektor des Meiner Verlags, Hamburg), Dr. Henning Dreyling (Dezernatsleiter Historische Bestände, ULB Münster) und Prof. Dr. Eric Achermann (Germanistisches Institut, Münster)

Wann?
Donnerstag, 21. Juni 2018, 18 Uhr

Wo?
ULB Münster (Krummer Timpen 3), Galerie

6/17/2018
Zum Tod von Erich Meuthen

Herausgeber und Verlag trauern um Erich Meuthen, den Vater der Acta Cusana, der am Montag nach langer Krankheit verstorben ist. Unter der Überschrift "Eherner Jäger der Weisheit" erschien am 14. Juni 2018 in der FAZ ein Nachruf von Johannes Helmrath.

» Zum Nachruf auf faz.net

6/14/2018